Bild folgtKI-generierte IllustrationNomada fulvicornis
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Die Gelbfühler-Wespenbiene (Nomada fulvicornis) erreicht eine Körperlänge von etwa zehn bis vierzehn Millimetern, zeigt eine wespenähnliche gelb-schwarze Zeichnung und besitzt fast keine Körperbehaarung. Als sogenannte Kuckucksbiene (Brutparasit, der Eier in fremde Nester legt) baut sie keine eigenen Nester, sondern nutzt die Erdbauten bestimmter Sandbienen. In Deinem Garten kannst Du sie oft flach über dem Boden fliegen sehen oder beim Besuch blühender Apfelbäume (Malus) beobachten. Da sie keinen Pollen für ihren Nachwuchs sammeln muss, nutzt sie Pflanzen wie den Rot-Klee (Trifolium pratense), die Brombeere (Rubus fruticosus) oder den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) vor allem zur eigenen Energieversorgung. Auch das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) und der Zickzack-Klee (Trifolium medium) dienen ihr als wichtige Nektarquellen. Um diese Art zu unterstützen, solltest Du offene Bodenstellen (unbewachsene Erdbereiche) für ihre Wirtsbienen erhalten. Ein Garten mit Feld-Klee (Trifolium campestre) und Schweden-Klee (Trifolium hybridum) bietet ihr ideale Bedingungen.
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Diese Wildbiene ist für Menschen völlig harmlos und verhält sich friedfertig. Ihr Stachel ist zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen, weshalb Du sie unbesorgt aus der Nähe beobachten kannst.
Innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) gehört diese Art zur Familie der Apidae (Echte Bienen). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder sowie Gärten. Als Kuckucksbiene ist sie in ihrer Biologie vollständig von ihren Wirtsbienen abhängig, deren Larvenfutter sie für die eigene Brut beansprucht. Von echten Wespen lässt sie sich durch ihr spezifisches Suchverhalten an Bodenlöchern unterscheiden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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