Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Nomada noskiewiczi ist eine Wildbienenart, die sich durch ihre wespenartige Zeichnung und die charakteristische Lebensweise als Kleptoparasit auszeichnet. Als Kleptoparasiten werden Insekten bezeichnet, die ihre Eier in die Nester anderer Bienenarten legen, anstatt eigene Brutkammern anzulegen. Die Larven ernähren sich anschließend von den Vorräten, die der Wirt für seinen eigenen Nachwuchs gesammelt hat. Diese Art ist in Teilen Österreichs und Italiens heimisch. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist die Art auf ein allgemeines Angebot an blütenreichen Strukturen angewiesen, um Nektar als Energiequelle aufzunehmen. In deinem Garten unterstützt du diese Wildbienen am besten durch den Verzicht auf chemische Pestizide und die Bereitstellung naturnaher Lebensräume. Offene Bodenstellen und Totholzstrukturen bieten wichtige Orientierungspunkte für diese Insekten. Eine hohe Biodiversität im Garten fördert indirekt auch die Wirtsarten, von denen diese Bienen abhängig sind. Achte auf eine vielfältige Strukturierung deines Grundstücks, um den Lebensraum für verschiedene Wildbienenarten zu erhalten.
Die Aktivitätsphasen von Nomada noskiewiczi sind eng an die Flugzeiten ihrer Wirtsarten gekoppelt. Da keine spezifischen Daten vorliegen, ist eine allgemeine Beobachtung der Imagines, also der ausgewachsenen Tiere, während der warmen Jahreszeit zu erwarten.
Diese Wildbienenart ist für den Menschen völlig ungefährlich, da sie keinen Verteidigungsinstinkt gegenüber Menschen zeigt. Sie gilt als natürlicher Bestandteil des Ökosystems und unterliegt keinen speziellen Schutzstatus-Auflagen, die über den allgemeinen Naturschutz hinausgehen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
cleptoparasite
Generationen/Jahr
univoltin
Nomada noskiewiczi gehört zur Gruppe der Wildbienen und ist als Kleptoparasit spezialisiert. Die Art ist in der Region Österreich und Italien verbreitet. Als spezialisierte Insekten sind sie eng an das Vorkommen ihrer Wirtsarten gebunden, deren Nester sie für die eigene Fortpflanzung nutzen.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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