Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
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Nomada similis ist eine Wildbiene, die sich durch ihre wespenartige Zeichnung und die charakteristische gelb-schwarze Musterung auszeichnet. Als Kuckucksbienen legen diese Insekten ihre Eier in die Nester anderer Wildbienenarten, anstatt eigene Brutkammern anzulegen. Die Larven ernaehren sich dabei von den Vorraeten, die der Wirt fuer seinen eigenen Nachwuchs gesammelt hat. Da sie keine Pollen sammeln, benoetigen die erwachsenen Tiere lediglich Nektar als Energiequelle, den sie an verschiedenen Bluetenpflanzen aufnehmen. In deinem Garten kannst du diese Art unterstuetzen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen wie offene Bodenstellen oder Totholz erhaeltst. Diese Lebensraeume bieten den Wirtsbienen die notwendigen Nistmoeglichkeiten, von denen Nomada similis indirekt abhaengig ist. Ein Verzicht auf das vollstaendige Aufraeumen von Gartenabfaellen im Herbst schafft zudem wichtige Ueberwinterungsplaetze. Die Beobachtung dieser Tiere gelingt am besten an sonnigen Tagen, wenn sie auf der Suche nach Wirtsnestern ueber den Boden patrouillieren.
Die Aktivitaetsphase beginnt im Fruehjahr, wenn die Wirtsbienen ihre Nistaktivitaeten aufnehmen. Die Fortpflanzung und Eiablage finden in den darauffolgenden Wochen statt. Die Ueberwinterung erfolgt als voll entwickelte Biene oder Larve in den Nestern der Wirtsarten.
Nomada similis ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Als Wildbiene ist sie ein wichtiger Bestandteil der heimischen Biodiversitaet und sollte daher geschont werden. Ein direkter Schutzstatus ist aufgrund der unklaren Gefaehrdungslage nicht explizit definiert, dennoch ist ein respektvoller Umgang mit ihrem Lebensraum ratsam.
Nomada similis gehoert zur Gruppe der Wildbienen und ist in weiten Teilen Europas, einschliesslich der DACH-Region, heimisch. Als spezialisierte Kuckucksbienen sind sie nicht auf den Pollentransport angewiesen, da sie ihre Brut parasitisch in fremden Nestern ablegen. Die Art ist in der Roten Liste Deutschlands derzeit als G eingestuft, was bedeutet, dass ihre Gefaehrdung aufgrund unzureichender Datenlage nicht sicher beurteilt werden kann.
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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