Bild folgtKI-generierte IllustrationNonagria typhae
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Schon von weitem erkennt man die Rohrkolbeneule an ihrem kräftigen, behaarten Körper und der für einen Nachtfalter beachtlichen Größe. In deinem Garten tritt sie vor allem dann auf, wenn du einen Teich mit natürlichen Röhrichtzonen besitzt. Die Art bringt pro Jahr eine einzige Generation hervor. Die Weibchen legen ihre Eier im Spätsommer gezielt an die unteren Blattscheiden ihrer Wirtspflanzen ab. Während die ausgewachsenen Falter im Sommer gerne die Nektarquellen der Wasser-Minze (Mentha aquatica) besuchen, sind die Raupen monophag (auf eine einzige Pflanzengattung spezialisiert). Sie fressen ausschließlich im Inneren der Stängel des Breitblättrigen Rohrkolbens (Typha latifolia) oder des Schmalblättrigen Rohrkolbens (Typha angustifolia). Das Tier überwintert als Ei direkt an den Pflanzenresten, geschützt vor der strengen Witterung. Wenn du diesen spezialisierten Schmetterling fördern möchtest, solltest du verblühte Rohrkolben im Winter unbedingt stehen lassen und erst im späten Frühjahr zurückschneiden. So ermöglichst du dem Nachwuchs eine sichere Überwinterung in deinem Garten.
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Die Rohrkolbeneule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast an Gartenteichen. Sie besitzt keinen Stachel, beißt nicht und ist nicht giftig. Da sie als spezialisierter Bewohner von Feuchtbiotopen gilt, ist sie ein wertvoller Indikator für ein intaktes ökologisches Gleichgewicht in deiner Gartenanlage.
Die Rohrkolbeneule (Nonagria typhae) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, jedoch streng an Feuchtgebiete und Uferzonen mit Rohrkolbenbeständen gebunden. Mit einer Körpermasse von etwa 0,07 Gramm ist sie ein robuster Vertreter ihrer Gattung. Die Falter sind dämmerungsaktiv und zeichnen sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus, bei der bereits die Larven die Halme von Wasserpflanzen besiedeln.
Körpergröße
large
Nahrung
monophagous
Überwinterung
egg
Temperatur
intermediate
2 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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