Bild folgtKI-generierte IllustrationNothofagus antarctica
Auch bekannt als: Antarktische Scheinbuche, Pfennigbuche, Antarktische Südbuche
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Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt die Antarktische Scheinbuche durch ihren oft bizarren, mehrstämmigen Wuchs und die auffällig kleinen, fischschuppenartig angeordneten Blätter auf. In deinem Naturgarten ist dieser Baum von besonderer Bedeutung, da er als wichtige Raupenfutterpflanze für den Mondvogel (Phalera bucephala) dient, einen beeindruckenden gebietsfremd Nachtfalter. Trotz ihrer fernen Herkunft bietet sie wertvolle ökologische Nischen und Struktur für deine Gartenbewohner. Wenn du ein Gehölz suchst, das Charakter zeigt und gleichzeitig die gebietsfremd Insektenwelt unterstützt, machst du mit ihr alles richtig. Achte darauf, ihr genügend Freiraum zu lassen, damit ihre markante Silhouette voll zur Geltung kommen kann.
Bizarre Schönheit und wertvolle Kinderstube für den prächtigen Mondvogel.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Antarktische Scheinbuche eine essenzielle Nahrungsgrundlage für die Raupen des Mondvogels (Phalera bucephala). Die Larven dieses Falters sind auf solche Gehölzstrukturen angewiesen. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 1.241 mg, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter bieten die dicht verzweigten Äste Schutz für heimische Singvögel. Da die Blätter klein sind, entsteht unter dem Baum ein lichter Schatten, der den Boden nicht völlig austrocknet und so Lebensraum für spezialisierte Bodenorganismen erhält. So förderst du mit nur einem Baum ein komplexes kleines Ökosystem.
Bitte beachte, dass die Antarktische Scheinbuche als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist Vorsicht geboten, wenn Kinder im Garten spielen, da keine ausreichenden Daten zur Unbedenklichkeit bei Verzehr vorliegen. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
7.921 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, damit die Krone ihre typische Dichte entwickelt.
Der Boden sollte frisch bis feucht sein; Trockenheit verträgt das Gehölz nur schlecht.
FAKTEN-VORGABE Wuchshöhe (TRY): 7.92 m – berücksichtige diesen Platzbedarf bei der Standortwahl unbedingt.
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai, sobald der Boden bearbeitbar ist.
Pflanzzeit Herbst: September bis November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Bodenvorbereitung: Lockere die Erde tiefgründig auf und arbeite bei schweren Böden eine Drainage (Kiesschicht zur Wasserableitung) ein, um Staunässe zu vermeiden.
Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, da die Pflanze von ihrer natürlichen, unregelmäßigen Wuchsform lebt.
Gute Partnerin: Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella) – diese heimische Art liebt das Waldklima unter dem lichten Schirm der Scheinbuche.
Die Antarktische Scheinbuche (Nothofagus antarctica) gehört zur Familie der Scheinbuchengewächse (Nothofagaceae) in der Ordnung der Buchenartigen. Ursprünglich in den kühlen Bergwäldern Südamerikas beheimatet, ist sie in den Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz aufgrund ihrer hohen Winterhärte gut etabliert. Ein morphologisches (die äußere Gestalt betreffendes) Merkmal ist die sehr geringe Blattfläche von nur etwa 117 mm², was dem Baum ein filigranes Aussehen verleiht. Als verholzter Baum entwickelt sie eine charakteristische, oft knorrige Wuchsform, die sie von heimischen Forstbäumen deutlich unterscheidet.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →