Bild folgtKI-generierte IllustrationNotodonta ziczac
Auch bekannt als: Zickzack-Zahnspinner, Zickzackspinner
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An seinem charakteristischen, dunklen Zickzack-Muster auf den braunen Vorderflügeln lässt sich der Zickzack-Zahnspinner (Notodonta ziczac) sofort erkennen. Dieser recht große Nachtfalter bringt in unserer Region meist zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an den Blättern der Futterpflanzen ab, wobei die Raupen polyphag (sich von vielen verschiedenen Pflanzenarten ernährend) sind. Ab April kannst du die Falter dabei beobachten, wie sie zur Nektaraufnahme heimische Brombeeren (Rubus fruticosus agg.) aufsuchen. Auch im Hochsommer bleibt diese Pflanze eine zentrale Anlaufstelle für die erwachsenen Tiere. Während die Larven an verschiedenen Gehölzen fressen, zieht sich das Tier zur Verpuppung in den Boden zurück. Den Winter überdauert die Art als Puppe (Ruhestadium zwischen Larve und Falter) in der schützenden Erdschicht oder unter Falllaub. Als Gärtner kannst du die Art aktiv fördern, indem du eine Ecke deines Gartens wild belässt und auf das übertriebene Entfernen der Laubschicht verzichtest. Achte zudem darauf, keine chemischen Mittel einzusetzen, damit die Raupen ungestört heranwachsen können.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da es weder stechen noch beißen kann. Da der Zickzack-Zahnspinner als heimische Art einen festen Platz in unserem Ökosystem hat, solltest du ihn einfach in Ruhe beobachten. Ein Anfassen oder Umsiedeln der Puppen ist nicht ratsam, um die Entwicklung zum Falter nicht zu gefährden.
Der Zickzack-Zahnspinner (Notodonta ziczac) ist ein Vertreter der Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In Mitteleuropa ist die Art weit verbreitet; allein in der Schweiz wurden zwischen 1973 und 2021 insgesamt 560 Beobachtungen gemeldet. Mit einer Körpermasse von etwa 0,08 Gramm gehört er zu den kräftigeren Nachtfaltern unserer Region. Ein markantes Merkmal ist der Schuppenzahn am Hinterrand der Vorderflügel, der in Ruhehaltung wie ein kleiner Höcker wirkt. Die Art bevorzugt Standorte mit einer intermediären (gemäßigten) Temperaturnische.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
1 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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