Bild folgtKI-generierte IllustrationNuphar polysepala
Auch bekannt als: Indianer-Teichrose
An ihren großen, gelben Schalenblüten lässt sich die Indianer-Teichrose (Nuphar polysepala) sofort erkennen. Diese kräftige Wasserpflanze ist ein beeindruckender Glanzpunkt für jeden größeren Gartenteich und bietet mit ihren breiten Schwimmblättern wertvollen Schatten für die Bewohner des Wassers. Da sie krautig wächst und nicht verholzt, fügt sie sich flexibel in die Dynamik deines Gartenteiches ein. Auch wenn spezifische Daten zu Bestäubern für diese Art fehlen, ist sie aufgrund ihrer Robustheit bei Teichbesitzern geschätzt. Wenn du eine Vorliebe für imposante Wasserpflanzen hast, ist sie eine wunderbare Wahl für deine Tiefwasserzone. Hast du in deinem Teich noch Platz für diese gelbe Schönheit?
Gelbes Leuchten im tiefen Blau: Die robuste Königin für große Teiche.
Nach aktuellen Daten liegen keine spezifischen Informationen über Bestäuber oder Raupen für die Indianer-Teichrose in unserer Region vor. Auffällig ist jedoch das leichte Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 2,18 mg. Dies deutet auf eine effiziente Fernausbreitung über das Wasser oder durch Wind hin. Als krautige, nicht verholzte Pflanze liefert sie nach dem herbstlichen Einzug wichtiges organisches Material für die Mikroorganismen im Teichsediment. Ihre großflächigen, breitblättrigen Schwimmblätter beschatten die Wasseroberfläche, was die Erwärmung des Wassers reduziert und somit indirekt vielen wasserlebenden Arten hilft. Sie dient zudem als physischer Schutzraum für die Fauna unter Wasser.
Die Indianer-Teichrose ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die erforderliche Wassertiefe des Standortes, die für kleine Kinder eine Ertrinkungsgefahr darstellt. Zudem sind Teile der Pflanze beim Verzehr schwach giftig. Sorge für eine entsprechende Absicherung deines Teichbereichs, wenn Kinder oder Haustiere Zugang zum Garten haben.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort im Teich, damit die Pflanze ausreichend Energie für die Blütenbildung entwickeln kann.
Pflanze die Teichrose idealerweise in eine Wassertiefe von 60 bis 150 Zentimetern.
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai), damit sie sich bis zum ersten Frost etablieren kann.
Nutze beim Einsetzen schwere, lehmige Teicherde und verwende Pflanzkörbe, um eine unkontrollierte Ausbreitung der Rhizome (Wurzelstöcke) zu verhindern.
Halte einen großzügigen Pflanzabstand von mindestens 1,5 Metern zu benachbarten Tiefwasserpflanzen ein.
Ein Rückschnitt der Blätter ist im Spätherbst empfehlenswert, bevor diese auf den Teichgrund sinken und dort den Nährstoffgehalt zu stark erhöhen.
Da sie nicht verholzt, lässt sie sich bei Bedarf im Frühjahr durch das Teilen des Wurzelstocks vermehren.
Gute Partnerin: Die heimische Wasserfeder (Hottonia palustris) – sie besiedelt die flacheren Zonen vor der Teichrose und ergänzt sie als heimischer Sauerstoffspender ökologisch sinnvoll.
Die Indianer-Teichrose (Nuphar polysepala) gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae) in der Ordnung der Seerosenartigen (Nymphaeales). Ihr natürlicher Lebensraum sind tiefe, stehende oder sehr langsam fließende Gewässer. Als krautige Pflanze bildet sie im Schlamm kräftige Rhizome (waagerecht wachsende Wurzelstöcke) aus, die den Winter überdauern. Charakteristisch sind die breitblättrigen Schwimmblätter und die krugähnlichen, gelben Blüten, die deutlich über die Wasseroberfläche hinausragen. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 2,18 mg auffällig leicht, was eine weite Verbreitung im Wasser ermöglicht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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