Bild folgtKI-generierte IllustrationNuphar pumila
Auch bekannt als: Nymphaea lutea var. pumila
Auffällig sind ihre im Vergleich zur großen Teichrose deutlich kleineren, leuchtend gelben Schalenblüten und die herzförmigen Schwimmblätter. Wer die Zwerg-Teichrose (Nuphar pumila) im Garten ansiedelt, leistet einen echten Beitrag zum Artenschutz, da sie in der Natur vom Aussterben bedroht ist. Sie eignet sich hervorragend für kleinere Teiche oder Tröge, da sie mit einer Wuchshöhe von nur 0,06 m sehr zierlich bleibt. Da sie nährstoffarme Standorte bevorzugt, hilft sie dir dabei, das biologische Gleichgewicht in deinem Miniteich stabil zu halten. Hast du schon einen sonnigen Platz im Wasser für diese botanische Rarität reserviert?
Vom Aussterben bedrohte Kostbarkeit: Die zierliche Teichrose für kleine Gewässer.
Da für die Zwerg-Teichrose (Nuphar pumila) keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, begründet sich ihr ökologischer Wert primär durch ihren Status als vom Aussterben bedrohte Art (Rote Liste 1). Mit ihren Schwimmblättern, die eine Fläche von etwa 31.623 mm² erreichen, bietet sie Unterwasserlebewesen wichtigen Schatten und Schutz vor Fressfeinden. Die Pflanze dient zudem als Eiablageplatz für verschiedene Libellenarten und als Ruheplatz für Wasserinsekten. Ihre schweren Samen (270 mg) sind ein Beispiel für Kurzdistanz-Ausbreitung im Wasser. Durch den Erhalt dieser seltenen Art in deinem Garten sicherst du ein Stück genetische Vielfalt, das in der freien Natur fast verschwunden ist.
Die Zwerg-Teichrose (Nuphar pumila) wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Vertreter der Seerosengewächse enthält sie Alkaloide, die bei Verzehr giftig wirken können. Da sie im tieferen Wasser wächst, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern ohnehin auf die allgemeine Sicherheit an Wasserstellen achten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.057 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ausreichend Energie für die Blütenbildung von Juni bis August hat.
Feuchtigkeitsbedarf 11: Die Pflanze muss dauerhaft im Wasser stehen; ideal ist eine Wassertiefe zwischen 40 und 80 cm.
Nährstoffwert 3: Setze sie in mageres Substrat, etwa ein Sand-Lehm-Gemisch, da sie als Schwachzehrer empfindlich auf Überdüngung reagiert.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Ansiedlung ist das Frühjahr von März bis Mai.
Wuchshöhe: Beachte, dass sie lediglich 0,06 m über den Wasserspiegel hinausragt.
Pflege: Entferne im Herbst welkende Blätter, um den Nährstoffeintrag im Teich gering zu halten.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über 270 mg schwere Samen, die direkt zu Boden sinken, oder durch Teilung des Wurzelstocks.
Gute Partnerin: Der Fieberklee (Menyanthes trifoliata) gedeiht unter denselben mageren Bedingungen in der Flachwasserzone und ergänzt die Teichrose ökologisch perfekt.
Die Zwerg-Teichrose (Nuphar pumila) gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, gilt jedoch als extrem selten und wird auf der Roten Liste mit der Stufe 1 geführt. Ihr natürlicher Lebensraum sind oligotrophe (nährstoffarme) Stillgewässer wie Moorseen oder Gebirgsweiher in mäßig warmen Lagen. Als krautige Wasserpflanze bildet sie einen kriechenden Wurzelstock aus, von dem aus die langgestielten Schwimmblätter zur Wasseroberfläche streben. Morphologisch unterscheidet sie sich von der Gelben Teichrose durch ihre geringere Größe und die strahlenlose Narbenscheibe.
1 Video zu Zwerg-Teichrose
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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