Bild folgtKI-generierte IllustrationNymphaea alba
Auch bekannt als: Weisse Seerose, Nénuphar Blanc
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren großen, schneeweißen Blüten mit den gelben Staubblättern und den fast kreisrunden Schwimmblättern lässt sich die Weiße Seerose (Nymphaea alba) sofort erkennen. Als Königin des Gartenteichs bietet sie wertvollen Lebensraum direkt auf der Wasserfläche. In Deinem Garten schafft sie wichtige Strukturen in tieferen Wasserzonen und dient als natürlicher Sonnenschutz für das Gewässer. Wer diese Pflanze einmal in voller Blüte gesehen hat, weiß, wie viel Ruhe sie ausstrahlt. Achte darauf, sie in der passenden Tiefe zu pflanzen, damit sie sich optimal entfalten kann. Sie ist ein Muss für jeden, der ein stabiles Wasserbiotop fördern möchte.
Königin der Wasserfläche: Heimische Prachtblüte von Juni bis August.
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Die Weiße Seerose ist ein zentraler Ankerpunkt im Ökosystem Gartenteich. Ihre großen Schwimmblätter beschatten das Wasser und bieten so Schutz für Amphibien und Wasserinsekten vor Fressfeinden aus der Luft. Da sie eine indigene (einheimische) Art ist, fügt sie sich perfekt in die lokale Flora ein. Die Ausbreitung erfolgt über sehr leichte Samen, die nur 1,89 mg wiegen und so durch Wasserbewegungen oder Wasservögel transportiert werden können. Als Mittelzehrer hilft sie dabei, das Nährstoffgleichgewicht im Wasser zu stabilisieren. Sie ist eine wichtige Strukturgeberin für alle Lebewesen unter und auf der Wasseroberfläche.
Bitte beachte, dass die Weiße Seerose als nicht kindersicher eingestuft wird. Da sie giftige Inhaltsstoffe enthalten kann, solltest Du bei Kontakt mit Kindern oder Haustieren vorsichtig sein. Im Falle eines Verzehrs wende Dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.523 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit die Pflanze ausreichend Energie für ihre großen Blüten hat.
Wassertiefe: Platziere sie so, dass sie ihre genetische Wuchshöhe von genau 0,52 m im Wasser voll ausschöpfen kann.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen, ausreichend nährstoffreichen Teichboden.
Wasserwerte: Sie bevorzugt kalkhaltiges bis basisches Wasser (Reaktionswert 7).
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Ansiedlung ist das Frühjahr von März bis Mai.
Pflege: Entferne im Spätherbst abgestorbene Blätter, um den Nährstoffeintrag im Teich gering zu halten.
Vermehrung: Die Pflanze bildet Samen mit einem Gewicht von 1,89 mg, die über das Wasser verbreitet werden.
Gute Partnerin: Die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) ist eine ideale Nachbarin für die Flachwasserzone, da sie ähnliche Ansprüche an kalkhaltiges Wasser stellt.
Die Weiße Seerose gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae) und ist eine in Mitteleuropa heimische Wasserpflanze. Ihr natürlicher Lebensraum sind stehende oder sehr langsam fließende Gewässer, wo sie fest im Boden wurzelt. Morphologisch ist sie perfekt angepasst: Ihre Blätter erreichen eine Fläche von 41975,0 mm², um möglichst viel Licht für die Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht) einzufangen. Als krautige Pflanze verholzt sie nicht, sondern zieht sich im Winter in ihr Rhizom (einen waagerecht wachsenden Wurzelstock) am Teichgrund zurück.
3 Videos zu Weiße Seerose



•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →