Bild folgtKI-generierte IllustrationNymphaea alba subsp. alba
Auch bekannt als: Nymphaea alba subsp. alba
2
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An ihren prachtvollen, schneeweißen Schalenblüten mit der leuchtend gelben Mitte und den kreisrunden Schwimmblättern lässt sich die Weiße Seerose (Nymphaea alba subsp. alba) sofort erkennen. Sie ist weit mehr als nur Dekoration: Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die schon vor langer Zeit bei uns heimisch wurde) bietet sie der Honigbiene (Apis mellifera) und dem spezialisierten Seerosenkäfer (Galerucella nymphaeae) wertvolle Nahrung. Mit ihren großen Blättern schattest du deinen Teich natürlich ab und beugst so übermäßigem Algenwachstum vor. Wenn du einen Teich hast, ist sie die Königin, die Ruhe und Leben zugleich in deinen Garten bringt.
Majestätische Schwimmkünstlerin: Die heimische Oase für Bienen und Wasserkäfer.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Weiße Seerose eine wichtige Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera), die dort gezielt Pollen sammelt. Eine ganz besondere Beziehung pflegt sie zum Seerosenkäfer (Galerucella nymphaeae), dessen Larven sich direkt von den schwimmenden Blättern ernähren. Die riesigen Blattflächen von bis zu 41975 mm² bieten zudem Schutz und Laichplätze für Amphibien. Ihre Samen sind mit 1,89 mg sehr leicht (leichtes Diasporengewicht), was die Fernausbreitung durch Wasservögel ermöglicht. So trägt die Seerose zur Vernetzung kleiner Wasserbiotope bei.
Die Weiße Seerose ist in allen Teilen giftig und daher als nicht kindersicher eingestuft. Besonders das Rhizom enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr Übelkeit hervorrufen können; im Notfall sollte der Giftnotruf 0228 19 240 kontaktiert werden. Achte darauf, dass Kinder beim Spielen am Teich keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.523 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz im Teich; mindestens sechs Stunden direkte Sonne sind für die Blütenbildung nötig.
Feuchte 9: Die Pflanze muss dauerhaft im Wasser stehen, idealerweise in einer Wassertiefe von 50 bis 150 Zentimetern.
Nährstoffe 5: Ein normaler, lehmiger Gartenboden im Pflanzkorb reicht völlig aus; vermeide zu stark gedüngte Substrate.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung fest mit der vorgegebenen Höhe von 0,52 m ab dem Wurzelstock ein.
Pflanzzeit: Setze die Seerose am besten im Frühjahr von März bis Mai ein, damit sie sich bis zum Sommer etablieren kann.
Pflege: Entferne regelmäßig alte, gelbe Blätter, um die Wasserqualität stabil zu halten.
Vermehrung: Eine Teilung des Rhizoms ist im Frühjahr möglich, wenn die Pflanze zu groß für ihren Korb wird.
Gute Partnerin: Die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie besiedelt die Flachwasserzone am Rand und ergänzt die Seerose ökologisch perfekt.
Die Weiße Seerose gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum sind nährstoffreiche, stehende oder sehr langsam fließende Gewässer mit schlammigem Grund. Ein besonderes Merkmal ist ihr kräftiges Rhizom (ein waagerecht im Schlamm kriechender Wurzelstock), das als Speicherorgan dient. Aus diesem treiben die langen Blatt- und Blütenstiele hervor, wobei die Pflanze eine Wuchshöhe von 0,52 m erreicht. Die breitblättrigen Schwimmblätter sind anatomisch perfekt an das Leben an der Wasseroberfläche angepasst.
3 Videos zu Weiße Seerose



•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →