Bild folgtKI-generierte IllustrationNymphaea odorata
Auch bekannt als: Wohlriechende Seerose
Du erkennst die Wohlriechende Seerose (Nymphaea odorata) an ihren schwimmenden, fast kreisrunden Blättern und den sternförmigen, meist weißen Blüten, die einen intensiven Duft verströmen. Diese krautige Pflanze ist für deinen Naturgarten wertvoll, da sie durch ihre großen Blätter die Wasseroberfläche beschattet und so das Algenwachstum reguliert. Zudem dienen die Schwimmblätter als Ruheplatz für Insekten wie den Wasserläufer (Gerris lacustris) oder als Eiablageplatz für Libellen. Da sie als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du die Platzierung an deinem Teich sorgfältig planen. Hast du schon ein sonniges Plätzchen in deinem Gartenweiher für sie reserviert?
Duftende Eleganz und kühler Schatten für ein lebendiges Ökosystem im Teich.
Die Wohlriechende Seerose übernimmt eine wichtige strukturelle Rolle im Ökosystem deines Gartenteiches. Ihre breitblättrigen Schwimmblätter bieten Schutz und Schatten für Fische und Wasserinsekten, was besonders an heißen Sommertagen die Wassertemperatur stabilisiert. Obwohl spezifische Bestäubungsdaten in der vorliegenden Basis fehlen, ist bekannt, dass die Blüten oft von spezialisierten Käfern oder Fliegen besucht werden. Die Blattunterseiten bieten zudem wertvolle Mikrohabitate (kleinräumige Lebensräume) für verschiedene Kleinstlebewesen. Durch den Verzicht auf Verholzung zersetzen sich die Pflanzenteile im Winter und tragen zum natürlichen Nährstoffkreislauf des Gewässers bei. So förderst du mit einer einzigen Pflanze ein komplexes Netzwerk an Wasserbewohnern.
Bitte beachte, dass die Wohlriechende Seerose als nicht kindersicher eingestuft wird. Dies bezieht sich sowohl auf die potenzielle Giftigkeit der Pflanzenteile bei Verzehr als auch auf die allgemeine Gefahr, die von tiefen Wasserflächen für Kleinkinder ausgeht. Falls du Kinder im Haushalt hast, sollte der Teich daher stets mit einem Schutzzaun oder einem stabilen Gitter unter der Wasseroberfläche gesichert sein.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Nutze das Frühjahr im April oder Mai, um die Seerose bei steigenden Wassertemperaturen einzusetzen.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ausreichend Energie für ihre duftende Blütenpracht entwickeln kann.
Bodenvorbereitung: Setze das Rhizom (den waagerecht wachsenden Wurzelstock) am besten in einen Pflanzkorb mit schwerem, lehmigem Substrat.
Pflanztiefe: Achte darauf, dass die Pflanze in einer Wassertiefe von etwa 40 bis 80 Zentimetern steht.
Nährstoffe: Vermeide handelsübliche Blumenerde, um den Teich nicht mit Nährstoffen zu überlasten; Lehm ist die bessere Wahl.
Pflege: Entferne im Herbst abgestorbene Blätter und verblühte Stängel, um die Wasserqualität stabil zu halten.
Sicherheit: Da die Pflanze als nicht kindersicher gilt, sollte der Teichbereich entsprechend gesichert sein.
Gute Partnerin: Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) — sie besiedelt als heimische Art die flachere Uferzone und ergänzt die Seerose optisch sowie ökologisch.
Die Wohlriechende Seerose (Nymphaea odorata) gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae) innerhalb der Ordnung der Seerosenartigen. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, findet man sie in Mitteleuropa häufig in naturnah gestalteten Stillgewässern und Teichen. Als krautige Pflanze ist sie nicht verholzt und bildet aus einem im Schlamm kriechenden Wurzelstock lange Blattstiele aus. Charakteristisch sind die breitblättrigen Schwimmblätter, die sich flach auf die Wasseroberfläche legen und so perfekt an das Leben im Wasser angepasst sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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