Bild folgtKI-generierte IllustrationObrium brunneum (Fabricius, 1793)
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Typisch für den Gemeinen Reisigbock ist seine gleichmäßig rostrote bis gelbbraune Färbung und die zierliche, längliche Gestalt von etwa 4 bis 7 Millimetern Länge. Du findest diesen kleinen Käfer oft an Waldrändern oder in naturnahen Gärten mit Nadelholzbestand. Pro Jahr entwickelt sich meist eine Generation, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln in die Rinde von abgestorbenen Fichten- oder Tannenästen legen. Die Larven leben xylophag (sich von Holz ernährend) und fressen sich durch das trockene Reisig, bevor sie sich dort verpuppen. Im Frühsommer schlüpft dann der Käfer, die sogenannte Imago (das geschlechtsreife Insekt). Zur Nahrungssuche besucht er im Sommer bevorzugt den Glanz-Kälberkropf (Chaerophyllum aureum), eine heimische Doldenpflanze. Du kannst die Art fördern, indem du Reisigstapel aus Nadelholz oder trockene Äste an Fichten im Garten belässt. Die Überwinterung erfolgt als Larve tief im Inneren des Holzes, wo sie vor Frost geschützt ist. Ein Aufräumen des Gartens im Winter würde diesen Tieren ihren Lebensraum nehmen. Da er kein Frischholz befällt, musst du dir um deine lebenden Bäume keine Sorgen machen.
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Dieser Käfer ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast, da er keine lebenden Bäume schädigt, sondern zur Zersetzung von Totholz beiträgt. Er besitzt keinen Stachel und beißt nicht. Eine Verwechslung mit Holzschädlingen ist aufgrund seiner Vorliebe für bereits totes Reisig unbegründet.
Der Gemeine Reisigbock gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Mit einer Körperlänge von 4 bis 7 Millimetern zählt er zu den kleineren Vertretern seiner Familie und ist durch seine einfarbig hellbraune Oberseite gut erkennbar. Seine Lebensweise ist eng an Nadelbäume gebunden, in deren trockenen Zweigen die Larvalentwicklung stattfindet. Im Gegensatz zu größeren Bockkäfern ist er zierlich gebaut und besitzt die charakteristischen langen Fühler der Ordnung der Käfer (Coleoptera).
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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