Bild folgtKI-generierte IllustrationOchlodes venata
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Typisch fuer den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes venata) ist seine namensgebende rostbraune Faerbung und der fuer diese Schmetterlingsgruppe charakteristische breite Kopf. Du kannst diesen Falter in deinem Garten dabei beobachten, wie er geschickt verschiedene Pflanzen zur Nektaraufnahme anfliegt. Zu seinen bevorzugten Quellen gehoeren Gräser wie das Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense subsp. pratense), das Gewöhnliche Ruchgras oder der Wiesen-Fuchsschwanz. Auch an der Großen Händelwurz oder der Schatten-Segge sucht er nach Nahrung. Es ist wichtig, zwischen dem Falter und der Raupe zu unterscheiden, da sie unterschiedliche Beduerfnisse haben. Die Raupen ernaehren sich ausschliesslich von Gräsern, wobei das Gewöhnliche Schilf, das Rohr-Glanzgras und die Gewöhnliche Quecke eine zentrale Rolle spielen. Auch das Gewöhnliche Knäuelgras und die Hunds-Quecke dienen ihnen als Futter. Um diese Art zu unterstuetzen, kannst du in deinem Garten Bereiche mit hohen Gräsern wie dem Wald-Flattergras oder verschiedenen Lolch-Arten stehen lassen. Eine verzögerte Mahd (das Schneiden von Gras) hilft dabei, die Lebensgrundlage fuer die Raupen zu erhalten.
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Dieser Schmetterling ist fuer den Menschen und den Garten vollkommen harmlos und stellt keine Gefahr dar. Es sind keine speziellen gesetzlichen Schutzauflagen fuer Privatgaerten bekannt, doch foerdert ein naturnaher Umgang die Artenvielfalt. Verwechslungen mit aehnlichen braunen Faltern sind fuer Laien moeglich, aber unbedenklich.
Der Rostfarbige Dickkopffalter wird taxonomisch in die Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Oesterreich, die Schweiz und Belgien, wo er als heimische Art gilt. Charakteristisch fuer diese Insekten ist ihr robuster Körperbau und die namensgebenden breiten Köpfe. Die Lebensweise ist eng an grasreiche Standorte gebunden, da sowohl die Falter als auch die Raupen auf spezifische Grasarten angewiesen sind. In der Fachwelt wird die Art unter dem wissenschaftlichen Namen Ochlodes venata gefuehrt.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
26 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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