Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Noctuidae
Kaum zu uebersehen: Die Lichtgraue Bodeneule (Ochropleura flammatra) ist ein seltener Vertreter der Eulenfalter (Noctuidae), die du an ihrem fuer diese Gruppe typischen, kraftvollen Koerperbau erkennst. In der Schweiz wurde die Art nur sehr vereinzelt nachgewiesen, was sie zu einem aussergewoehnlichen Gast in deinem Garten macht. Die Lebensweise unterscheidet sich deutlich zwischen der kriechenden Raupe und dem fliegenden Schmetterling. Waehrend die Raupen an krautigen Pflanzenteilen fressen, besuchen die erwachsenen Falter nachts Blueten, um dort Nektar als Energiequelle zu trinken. Da keine spezifischen Futterpflanzen fuer diese Art in der Datenbank hinterlegt sind, unterstuetzt du sie am besten durch eine allgemeine Vielfalt an heimischen Wildkraeutern. In deinem Garten kannst du wertvollen Lebensraum schaffen, indem du ungestoerte Ecken mit natuerlicher Vegetation und Laubhaufen als Versteck belaesst. Auch das Ausschalten unnoetiger Gartenlampen ist wichtig, da kuenstliches Licht die Orientierung dieser nachtaktiven Insekten stoert. Auf chemische Spritzmittel solltest du unbedingt verzichten, um diesen seltenen Bewohner nicht zu gefaehrden. Jeder naturnah gestaltete Bereich leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt solcher Spezialisten in unserer Landschaft.
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Aufgrund der sehr geringen Datenlage mit lediglich sechs verzeichneten Beobachtungen in der Schweiz liegen aktuell keine gesicherten Informationen ueber die spezifischen monatlichen Aktivitaetsphasen oder den Lebenszyklus dieser Art vor.
Dieses Insekt ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und besitzt keine Wehr- oder Giftorgane. Wegen ihrer extremen Seltenheit ist die Art ein schuetzenswerter Teil der Biodiversitaet (Vielfalt des Lebens) und richtet keinerlei Schaeden an Gartenkulturen an.
Die Lichtgraue Bodeneule (Ochropleura flammatra) wird taxonomisch in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sie gehoert zur Gattung Basistriga und ist als heimische Art vor allem durch Funde in der Schweiz bekannt. Mit lediglich sechs dokumentierten Beobachtungen zwischen 1984 und 1995 gilt sie als ausgesprochene Seltenheit in der Region. Als typischer Nachtfalter ist sie an ein Leben in der Dunkelheit angepasst und nutzt ihre Sinne zur Orientierung bei der Nahrungssuche.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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