Bild folgtKI-generierte IllustrationOchropleura plecta
Auch bekannt als: Hellrandige Erdeule
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Du erkennst die Lichtnelkeneule (Ochropleura plecta) an ihrem markanten, hellen Längsstreifen am Vorderrand der ansonsten eher rötlich-braun gefärbten Vorderflügel. Dieser Nachtfalter ist ein dämmerungsaktiver (während der Abenddämmerung fliegender) Bestäuber, der in deinem Garten gerne Nektar an Blüten wie der Wasser-Minze (Mentha aquatica), dem Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) oder dem Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) sucht. Während der Falter auch an Weiß-Klee (Trifolium repens) oder dem Gewöhnlichen Efeu (Hedera helix) zu finden ist, leben die Raupen am Boden und fressen an ganz anderen Pflanzen. Zu ihrer Nahrung gehören heimische Kräuter wie der Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata), die Vogel-Sternmiere (Stellaria media) und der Löwenzahn (Taraxacum). Auch der Waldmeister (Galium odoratum) und der Echte Vogelknöterich (Polygonum aviculare) bieten ihnen eine wichtige Lebensgrundlage. Du kannst diesen nützlichen Insekten helfen, indem du Wildkräuter wie das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris) oder Labkraut (Galium) in deinem Garten wachsen lässt.
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Die Lichtnelkeneule ist für Menschen, Haustiere und Gartenpflanzen vollkommen harmlos. Da sie überwiegend an Wildkräutern frisst, gilt sie nicht als Schädling. Die Art ist in Mitteleuropa heimisch, weit verbreitet und unterliegt derzeit keinem besonderen Schutzstatus.
Die Lichtnelkeneule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und gilt als ökologischer Generalist (eine Art, die verschiedene Lebensräume und Nahrungsquellen nutzt). Mit einer Flügelspannweite von etwa 25 bis 30 Millimetern ist sie mittelgroß; kennzeichnend sind die hell umrandeten Nieren- und Ringmakeln (charakteristische Fleckenmuster auf den Flügeln). Die Art besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie naturnahe Gärten und ist dämmerungs- und nachtaktiv.
11 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
10 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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