Bild folgtKI-generierte IllustrationOdontites luteus
Auch bekannt als: Gelb-Zahntrost
9
Arten
interagieren
62
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer den Gelben Zahntrost sind seine einseitig angeordneten, leuchtend gelben Lippenblüten, die an schmalen Ähren sitzen. Da die Art in der Natur als gefährdet gilt, ist sie ein wertvoller Schatz für deinen Garten. Besonders die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) und die Ackerhummel (Bombus pascuorum) profitieren von dem späten Nektarangebot bis in den Herbst hinein. Mit dieser Wahl förderst du aktiv die heimische Artenvielfalt auf kargen Standorten. Wenn du eine sonnige, trockene Ecke hast, in der sonst wenig wächst, machst du mit dieser Pflanze alles richtig.
Spätes Gold für Wildbienen: Blüht ausdauernd von Juli bis Oktober.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Gelbe Zahntrost eine wichtige Futterquelle für die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) und die Wiesenhummel (Bombus pratorum). Auch die Honigbiene und die Ackerhummel (Bombus pascuorum) nutzen das späte Blütenangebot intensiv. Für den gefährdeten Rotwürfel-Scheckenfalter (Melitaea diamina) stellt die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle dar. Da die Art auf der Roten Liste steht, ist ihr Erhalt im Garten ökologisch besonders wertvoll. Die Ausbreitung erfolgt über sehr leichte Samen (0,2149 mg), die der Wind über weite Strecken tragen kann.
Nach den vorliegenden Daten wird der Gelbe Zahntrost als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Notfall wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.272 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7) mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne am Tag.
Der Boden muss trocken (Feuchte 3) und sehr nährstoffarm (Schwachzehrer) sein.
Achte unbedingt auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktion 9).
Die Pflanzzeit im Frühling liegt zwischen März und Mai, im Herbst zwischen September und November.
Da er genau 0,27 m hoch wird, solltest du ihn im Vordergrund von Beeten oder in Steingärten platzieren.
Eine Düngung ist nicht erforderlich; auf zu fetten Böden verdrängen ihn andere Pflanzen schnell.
Lasse die vertrockneten Stiele über den Winter stehen, damit die leichten Samen vollständig ausreifen können.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie hat identische Ansprüche an Trockenheit sowie Kalk und bildet einen herrlichen Kontrast zum Gelb.
Der Gelbe Zahntrost (Odontites luteus) gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,27 m bleibt er eher kompakt. Als Halbschmarotzer (eine Pflanze, die anderen Pflanzen Wasser und Nährsalze entzieht) zapft er mit seinen Wurzeln benachbarte Gräser an, was im Garten hilft, den Graswuchs auf natürliche Weise zu regulieren.
3 Videos zu Gelber Zahntrost



9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →