Bild folgtKI-generierte IllustrationOenanthe lachenalii
Auch bekannt als: Lachenals Rebendolde, Wiesen-Wasserfenchel
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Wiesen-Pferdesaat (Oenanthe lachenalii) durch ihre filigranen, weißen Doppeldolden (verzweigte, schirmartige Blütenstände), die auf aufrechten Stängeln sitzen. Da sie auf der Roten Liste steht, ist sie eine echte Bereicherung für jeden Naturgarten, der seltenen Arten ein Refugium bieten möchte. Besonders Käfer wie der Rothalsbock (Stictoleptura rubra) nutzen die weiten Blütenflächen gerne als Landeplatz. Auch für die Gewöhnliche Ovalspinne (Enoplognatha ovata) bietet der Wuchs wertvollen Lebensraum. Wenn du eine feuchte, sonnige Stelle im Garten hast, kannst du mit dieser Art aktiv zum Artenschutz beitragen.
Seltene Rote-Liste-Schönheit: Hol dir die Wiesen-Pferdesaat für feuchte Standorte.
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Die Wiesen-Pferdesaat dient nach aktuellen Bestäubungsdaten als wichtiger Lebensraum für Insekten. Besonders auffällig ist der Besuch durch den Rothalsbock (Stictoleptura rubra), der die offenen Blütenstände zur Nahrungssuche nutzt. Auch die räuberische Gewöhnliche Ovalspinne (Enoplognatha ovata) findet hier ideale Bedingungen für den Netzbau. Da die Samen mit nur 1.6059 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken vom Wind verbreitet werden. Durch ihre Gefährdung (Rote Liste 3) ist jede Ansiedlung ein Gewinn für die regionale Biodiversität (biologische Vielfalt).
Die Wiesen-Pferdesaat ist nicht kindersicher und sollte mit Vorsicht gepflanzt werden, da sie wie viele verwandte Doldenblütler giftige Inhaltsstoffe enthalten kann. Achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.618 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Dolden kräftig ausreifen.
Bodenfeuchte 8: Der Boden sollte dauerhaft feucht bis nass sein, ideal für Teichränder oder Sumpfzonen.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer (Pflanzen mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt sie normalen Gartenboden ohne Überdüngung.
Kalkgehalt: Achte auf eine basische Reaktion (kalkhaltiger Boden), da die Pflanze keinen sauren Untergrund mag.
Wuchshöhe: Plane genau 0.62 m Höhe im Beet ein.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei offenem Boden.
Vermehrung: Die leichten Samen verbreiten sich über den Wind; lass die Stängel daher über den Winter stehen.
Gute Partnerin: Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) — beide teilen die Vorliebe für nasse, kalkreiche Standorte und ergänzen sich in der Blütezeit.
Die Wiesen-Pferdesaat (Oenanthe lachenalii) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Feuchtwiesen und Moore, was sie als basenliebende (bevorzugt alkalische Böden) Art kennzeichnet. Morphologisch fällt sie als krautige Pflanze (nicht verholzend) durch ihre breitblättrige Blattstruktur auf. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.62 m bleibt sie überschaubar und fügt sich hervorragend in feuchte Wiesenbiotope ein.
3 Videos zu Wiesen-Pferdesaat



•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →