Bild folgtKI-generierte IllustrationOenothera biennis agg.
Schon von weitem fällt die Gemeine Nachtkerze durch ihre leuchtend gelben Schalenblüten und den kerzengeraden Wuchs auf. Als heimischer Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist sie eine verlässliche Partnerin für sonnige Gartenbereiche, die wenig Aufmerksamkeit fordern. Besonders wertvoll macht sie ihr Rhythmus: Sie öffnet ihre Blüten erst in der Abenddämmerung und bietet so spezialisierten Besuchern eine wichtige Nahrungsquelle in der Nacht. Mit ihrer stattlichen Größe strukturiert sie Beete, ohne sich aufzudrängen. Wenn du ihr einen Platz in deinem Garten schenkst, wirst du Zeuge eines faszinierenden täglichen Naturschauspiels.
Die gelbe Leuchtrakete: Mit 0,94 m Höhe und Nachtblüten ein echtes Highlight.
Durch ihre beachtliche Blattfläche von etwa 3048,9 mm² bietet die Gemeine Nachtkerze Schutz und Schatten für kleine Bodenbewohner. Da sie wärmeliebend ist, besetzt sie ökologische Nischen an sonnenexponierten Stellen, die für viele andere heimische Arten zu intensiv bestrahlt werden. Ihre Vermehrungsstrategie basiert auf sehr leichten Samen (0,3969 mg), die über weite Distanzen durch den Wind verbreitet werden und so neue Lebensräume erschließen. In der kargen Winterzeit dienen die stehengelassenen Fruchtstände zudem als wichtige Struktur im Gartenraum. Als heimische Pflanze ist sie ein integraler Bestandteil der regionalen Flora.
Bitte beachte, dass die Gemeine Nachtkerze laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn sie in der Naturkunde geschätzt wird, solltest du dies bei der Standortwahl in Gärten mit kleinen Kindern berücksichtigen. Es empfiehlt sich, die Pflanze eher in den hinteren Beetbereich zu setzen, wo sie ungestört wachsen kann.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.937 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 9), damit die Pflanze ihre volle Leuchtkraft entwickeln kann.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich.
Feuchtigkeit: Sie bevorzugt frische bis mäßig feuchte Bedingungen (Feuchtezahl 4), ist aber an trockene Phasen gut angepasst.
Bodenreaktion: Ein kalkhaltiger oder basischer Untergrund (Reaktionszahl 7) fördert das gesunde Wachstum.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst in den Boden.
Wuchsraum: Plane bei der Gestaltung eine Wuchshöhe von genau 0,94 m ein.
Vermehrung: Durch die leichten Samen (0,3969 mg) sorgt die Pflanze per Windausbreitung oft selbst für Nachkommen, wenn du die Stängel stehen lässt.
Pflanzpartner: Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Ansprüche an Kalk und Sonne teilt.
Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis agg.) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). In Deutschland ist sie weit verbreitet und besiedelt bevorzugt warme, kalkhaltige Standorte wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Als krautige Pflanze ist sie nicht verholzt und folgt einem zweijährigen Lebenszyklus, bei dem sie im ersten Jahr eine bodenständige Rosette und im zweiten den blühenden Stängel bildet. Die breitblättrige Art erreicht dabei eine präzise Wuchshöhe von 0,94 m.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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