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Oenothera macrosperma
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Auch bekannt als: Oenothera macrosperma
An ihren leuchtend gelben Blüten, die sich oft erst in der Abenddämmerung entfalten und einen zarten Duft verströmen, erkennst du die Großsamige Nachtkerze (Oenothera macrosperma) sofort. Diese Art ist ein faszinierender Grenzgänger in unseren Gärten, da sie als Neophyt (eingewanderte Pflanzenart) gilt, aber dennoch einen festen Platz im ökologischen Gefüge gefunden hat. Besonders wertvoll ist sie, weil sie ihre Ressourcen dann bereitstellt, wenn viele andere Pflanzen bereits Pause machen. Da in den vorliegenden Daten keine spezifischen Bestäuber gelistet sind, empfiehlt sie sich allgemein als Bereicherung für das abendliche Gartenbild. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch mit kargen Böden klarkommt, liegst du hier genau richtig.
Goldgelber Nachtschwärmer: Die robuste Blütenpracht für die späten Stunden.
Als Pionierpflanze besiedelt die Großsamige Nachtkerze Orte, an denen andere Pflanzen kaum Halt finden, und schließt so wichtige Lücken im Gartenökosystem. Da sie ihre Blüten bevorzugt abends öffnet, ist sie eine Anlaufstelle für die nächtliche Insektenwelt, auch wenn konkrete Bestäubungsdaten derzeit noch nicht vorliegen. Ihre Samen bieten in den Wintermonaten eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Vogelarten, die in der aufgeräumten Landschaft oft zu wenig finden. Durch die Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen) trägt sie zudem aktiv zur Bodenverbesserung bei. Sie ist somit ein wertvoller Baustein für einen Garten, der rund um die Uhr Lebensraum bietet.
Bitte beachte, dass die Großsamige Nachtkerze nicht als kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Die Großsamige Nachtkerze gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und wird in unserer Region als etablierter Neophyt (eingebürgerte, nicht heimische Art) geführt. Sie besiedelt bevorzugt Ruderalflächen (unbebautes Brachland) und trocken-warme Standorte, was sie sehr anpassungsfähig macht. Ein besonderes Merkmal ist ihre AM-Mykorrhiza (eine Form der Wurzel-Pilz-Symbiose), die ihr hilft, in nährstoffarmen Böden zu überleben. Botanisch zeichnet sie sich durch ihren zweijährigen Lebenszyklus aus, wobei im ersten Jahr lediglich eine Blattrosette gebildet wird.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.