Bild folgtKI-generierte IllustrationOenothera perennis
Auch bekannt als: Oenothera perennis
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren leuchtend gelben Blütenschalen, die sich im Gegensatz zu vielen Verwandten bereits am Tag weit öffnen, lässt sich die Zwerg-Nachtkerze (Oenothera perennis) sofort erkennen. Als krautige Pflanze (ein Gewächs, das nicht verholzt) bereichert sie naturnahe Gärten durch ihre Vitalität und ihre zarten, breitblättrigen Blätter. Da sie tagesaktiv blüht, ist sie eine wunderbare Ergänzung für Beete, die du vor allem bei Sonnenschein genießen möchtest. In deinem Garten schaffst du mit ihr eine freundliche Atmosphäre und stellst den hiesigen Insekten eine zuverlässige Blütenquelle zur Verfügung. Du machst alles richtig, wenn du ihr einen Platz gibst, an dem sie ihre feinen Strukturen ungestört entfalten kann.
Die tageswache Sonnenanbeterin für leuchtend gelbe Farbtupfer im Sommerbeet.
Als tagesblühendes Nachtkerzengewächs stellt die Pflanze ein wichtiges Nahrungsangebot während der hellen Tagesstunden für verschiedene Fluginsekten bereit. Da für diese spezielle Art aktuell keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, ist ihre Rolle als allgemeine Pollen- und Nektarquelle hervorzuheben. Die krautige Struktur bietet während der Vegetationsperiode Schutz und Lebensraum für bodennah lebende Kleintiere. Mit ihrer Blattfläche von 112 Quadratmillimetern trägt sie zur Verdunstung und somit zur Regulierung des Mikroklimas (kleinräumiges Klima innerhalb des Beetes) bei. Wenn du die verblühten Stängel über den Winter stehen lässt, bietest du wertvolle Überwinterungsplätze. So unterstützt du den natürlichen Kreislauf in deinem Garten nachhaltig.
Die Zwerg-Nachtkerze (Oenothera perennis) wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher ein Standort ratsam, der nicht unmittelbar zum Spielen oder Naschen einlädt. Sollte es dennoch zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Zwerg-Nachtkerze im Frühjahr zwischen April und Mai oder alternativ im Herbst, solange der Boden offen ist.
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre leuchtende Blütenpracht voll entwickeln kann.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (Wasseransammlungen, die das Wurzelwachstum behindern) zu vermeiden.
Da es sich um eine krautige Pflanze handelt, kannst du die vertrockneten Triebe im zeitigen Frühjahr bodennah zurückschneiden.
Achte auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte, wobei kurze Trockenphasen meist gut vertragen werden.
Die Vermehrung gelingt unkompliziert durch eine Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr.
Eine zusätzliche Düngung ist meist nicht erforderlich, da sie mit mäßigen Nährstoffangeboten gut zurechtkommt.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) — sie hat ähnliche Standortansprüche und bietet einen schönen violetten Kontrast.
Die Zwerg-Nachtkerze (Oenothera perennis) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) innerhalb der Ordnung der Myrtenartigen (Myrtales). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat sie sich in Mitteleuropa als beliebte Bewohnerin in sonnigen Gartenbereichen etabliert. Sie wächst als krautige Pflanze (nicht verholzend) und besitzt Blätter mit einer Fläche von etwa 112 Quadratmillimetern. Ein morphologisches (gestaltbezogenes) Merkmal ist ihr tagesblühender Rhythmus, der sie deutlich von den meist nachtaktiven Arten ihrer Gattung unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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