Bild folgtKI-generierte IllustrationOmphalodes verna
Auch bekannt als: Frühlings-Nabelnüsschen
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den himmelblauen Blüten mit weißem Ring, die stark an Vergissmeinnicht erinnern, lässt sich das Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna) sofort erkennen. Diese nur 0,09 m kleine, breitblättrige Staude ist ein idealer Bodendecker für die schattigen Ecken in deinem Garten. Besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) schätzt das frühe Nahrungsangebot im April und Mai sehr. Obwohl sie ursprünglich ein Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) ist, hat sie sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz gut integriert. Wenn du eine pflegeleichte Lösung für kühle Gartenbereiche suchst, liegst du hier genau richtig.
Himmelblauer Teppich im Schatten: Die frühe Rettung für die Gehörnte Mauerbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Frühlings-Gedenkemein eine wertvolle Energiequelle im zeitigen Frühjahr. Besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) profitiert von dem Nektarangebot der blauen Blüten im April und Mai. Da die Pflanze dichte Blattteppiche bildet, schützt sie den Boden vor Austrocknung und bietet Kleinstlebewesen einen kühlen Rückzugsort. Obwohl es sich um einen Neophyten handelt, ist die Art ökologisch wertvoll, da sie frühfliegenden Insekten in schattigen Lagen hilft, in denen andere heimische Arten oft erst später blühen.
Bitte beachte, dass das Frühlings-Gedenkemein als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollten Kleinkinder und Haustiere nicht davon verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.093 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 4: Wähle einen Standort im Schatten, ideal ist ein Platz unter lichten Sträuchern.
Feuchtezahl 5: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), vermeide aber stehende Nässe.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) gedeiht sie in normalem Gartenboden.
Bodenreaktion 7: Achte auf einen kalkhaltigen (basischen) Boden; saure Erde verträgt sie weniger gut.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Mit 0,09 m bleibt sie sehr flach und bildet dichte, blattreiche Teppiche.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze sich flächig ausbreitet.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) oder die Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum) – beide teilen die Vorliebe für schattige Waldstandorte.
Das Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und zur Gattung Gedenkemein (Omphalodes). In Mitteleuropa gilt die Art als etablierter Neophyt (eingebürgerte, gebietsfremde Art) ohne Rote-Liste-Gefährdung. Ihr natürlicher Lebensraum liegt in lichten, frischen Wäldern, bevorzugt auf kalkhaltigem Untergrund. Die Pflanze wächst rein krautig (nicht verholzt) und erreicht eine sehr niedrige Wuchshöhe von exakt 0,09 m.
3 Videos zu Frühlings-Gedenkemein



•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →