Bild folgtKI-generierte IllustrationOnobrychis montana subsp. montana
Auch bekannt als: Onobrychis montana subsp. montana
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Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Berg-Esparsette durch ihre leuchtend rosaroten Schmetterlingsblüten auf, die in dichten Ähren (Blütenständen) angeordnet sind. Diese seltene Schönheit ist ein wahrer Überlebenskünstler aus den kühleren Bergregionen und bringt alpine Natürlichkeit in deinen Garten. Besonders wertvoll ist sie als Futterquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma). Da sie nach aktuellen Daten als stark gefährdet gilt, leistest du mit ihrer Anpflanzung einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Probiere es doch mal an einer sonnigen, eher kühlen Böschung aus!
Alpine Kostbarkeit: Eine seltene Überlebenskünstlerin für Schmetterlinge.
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Für die Insektenwelt ist diese Esparsette eine unverzichtbare Nektarquelle, besonders für gefährdete Tagfalter. Zu ihren regelmäßigen Gästen zählen spezialisierte Arten wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma). Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren auch die Bläulinge Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae maßgeblich von ihrem Angebot. Durch das schwere Diasporengewicht (Samengewicht) von 12,7 mg werden die Samen oft durch vorbeistreifende Tiere oder über kurze Distanzen am Boden verteilt. In einem naturnahen Garten förderst du mit dieser indigenen (einheimischen) Art eine hochgradig spezialisierte Lebensgemeinschaft.
Bitte beachte, dass die Berg-Esparsette als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher einen Platz wählen, der nicht direkt am Spielbereich liegt. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.172 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, der Ellenberg F3 (trocken) entspricht, also keine Staunässe zulässt.
Die Pflanze bevorzugt kühle Lagen (Ellenberg T1) und eignet sich hervorragend für Gärten in Höhenlagen oder kühlere Nordhänge.
Der Boden sollte neutral bis schwach sauer sein (Reaktion 6), ideal ist ein kalkhaltiger, abmagerter Boden.
Pflanzzeit Frühling: März bis Mai; Pflanzzeit Herbst: September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 cm ein, damit sich die krautige Form gut ausbreiten kann.
Da die Samen mit 12,7 mg recht schwer sind, erfolgt die Ausbreitung eher über kurze Distanzen durch Schwerkraft oder Tiere.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige Böden und ergänzt die Esparsette optisch im Frühjahr.
Die Berg-Esparsette (Onobrychis montana subsp. montana) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und alpine Steinrasen, wo sie sich an kühle Temperaturen angepasst hat. Als krautige, nicht verholzte Pflanze entwickelt sie breite Blätter und ein tiefreichendes Wurzelsystem, das oft eine Symbiose mit AM-Mykorrhizapilzen (Wurzelpilzen zur besseren Nährstoffaufnahme) eingeht. In Deutschland wird sie aufgrund schwindender Bestände auf der Roten Liste in Kategorie 2 geführt.
2 Videos zu Berg-Esparsette
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →