Bild folgtKI-generierte IllustrationOrnithogalum dubium
Auch bekannt als: Gärtnertod, Orangefarbener Milchstern
Mit ihren strahlend leuchtenden, schalenförmigen Blüten in kräftigem Orange fällt die Pflanze in jedem Beet sofort auf. Als breitblättriger, krautiger Milchstern bringt er eine außergewöhnliche Farbe in deine Töpfe, die man bei gebietsfremd Verwandten selten findet. Da die Art ursprünglich aus Südafrika stammt, liegen für unsere Region derzeit keine spezifischen Bestäubungsdaten vor, weshalb er eher als optische Bereicherung für den Garten dient. Seine extrem leichten Samen, die Diasporen (Ausbreitungseinheiten), wiegen lediglich 0,13 mg und nutzen den Wind für ihre Fernausbreitung. Wenn du eine pflegeleichte Besonderheit für sonnige Plätze suchst, ist dieser Milchstern eine wunderbare Wahl für dich.
Südafrikanisches Leuchten im Beet: Ein exotischer Gast mit federleichten Samen.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten sind für den Orangefarbenen Milchstern in Mitteleuropa keine spezialisierten Insektenbeziehungen dokumentiert. Er dient in unseren Gärten primär als zusätzliche Nektarquelle für Generalisten wie Hummeln, während Daten zu spezialisierten Wildbienen fehlen. Bemerkenswert ist seine Fortpflanzungsstrategie: Die Samen sind mit 0,13 mg extrem leicht, was als Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Da er nicht heimisch ist, sollte er im Naturgarten stets mit regionalen Wildblumen kombiniert werden, um den lokalen Insekten ein vollwertiges Nahrungsangebot zu sichern.
Bitte sei vorsichtig: Der Orangefarbene Milchstern ist als nicht kindersicher eingestuft und in allen Pflanzenteilen giftig. Besonders die Zwiebeln dürfen keinesfalls verzehrt werden, da sie für Menschen und Haustiere gefährlich sind. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz; mindestens 6 Stunden direkte Sonne fördern die intensive Blütenfarbe.
Boden: Die Erde muss sehr durchlässig sein; eine Mischung aus Gartenerde und viel Sand verhindert die gefährliche Staunässe.
Pflanzzeit: Setze die Zwiebeln im Frühjahr ab April oder Mai, sobald keine Bodenfröste mehr drohen.
Gießen: Während der Wachstumszeit mäßig gießen, die Erde darf zwischendurch gut abtrocknen.
Überwinterung: Da er keinen Frost verträgt, musst du die Zwiebeln im Herbst ausgraben und trocken bei etwa 10 Grad lagern.
Vermehrung: Du kannst im Frühjahr die kleinen Tochterzwiebeln vorsichtig abtrennen und separat einpflanzen.
Düngung: Eine einmalige Gabe von Kompost beim Auspflanzen im Frühling reicht in der Regel aus.
Pflanzpartner: Der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) ist ein idealer Partner, da er ähnliche Ansprüche an Sonne und Trockenheit stellt.
Begleitpflanze: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) ergänzt den Milchstern mit ihren purpurroten Blüten und liebt ebenfalls magere Standorte.
Der Orangefarbene Milchstern (Ornithogalum dubium) gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist in den Winterregengebieten Südafrikas beheimatet. In unseren Breiten wird er aufgrund der fehlenden Frosthärte vor allem als Zierpflanze für den Sommergarten oder Wintergärten genutzt. Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze, die als Geophyt (Pflanze, die ungünstige Jahreszeiten unter der Erde überdauert) eine Zwiebel als Speicherorgan ausbildet. Charakteristisch sind die dichten Blütenstände, die an aufrechten Stielen über den breit-lanzettlichen Blättern stehen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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