Bild folgtKI-generierte IllustrationOrnithogalum nutans agg.
Artengruppe
Mit ihren elegant nach unten geneigten, silbrig-weißen Glockenblüten fällt die Artengruppe des Nickenden Milchsterns sofort auf. Diese Zwiebelpflanze ist eine wertvolle Ergänzung für den naturnahen Garten, da sie im zeitigen Frühjahr halbschattige Bereiche unter Gehölzen belebt. Da sie als Starkzehrer (nährstoffliebende Pflanze) gilt, zeigt sie einen vitalen Stoffwechsel an und bereichert das frühe Blütenangebot. Dank ihrer schweren Samen breitet sie sich über kurze Distanzen aus und bildet mit der Zeit charmante Teppiche. Wenn Sie einen pflegeleichten Akzent für Plätze suchen, an denen sonst wenig gedeiht, ist dieser Milchstern genau die richtige Wahl für Sie.
0,31 m pure Eleganz: Silbrig schimmernde Glocken für schattige Gartenwinkel.
Obwohl für diese Artengruppe keine spezifischen Bestäuberdaten in unserer Datenbank vorliegen, übernimmt der Nickende Milchstern wichtige ökologische Funktionen im Frühjahr. Seine schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 8.8875 mg fallen zu Boden und werden über kurze Distanzen, teils durch Bodenlebewesen, verbreitet. Mit einer Blattfläche von 3162.0 mm² bietet er am Boden Deckung für Wirbellose in einer Zeit, in der viele andere Stauden noch nicht ausgetrieben haben. Als etablierter Neophyt fügt er sich stabil in die regionale Flora ein, ohne heimische Arten zu verdrängen. Er nutzt effizient nährstoffreiche Standorte aus, an denen er dichte Bestände bilden kann.
Bitte beachten Sie, dass der Nickende Milchstern als nicht kindersicher eingestuft ist. Alle Pflanzenteile enthalten Inhaltsstoffe, die bei Verzehr oder Hautkontakt gesundheitliche Probleme verursachen können. Achten Sie besonders darauf, dass Kinder die Zwiebeln nicht mit essbaren Pflanzen verwechseln. Im Falle eines Unfalls erreichen Sie den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.312 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wählen Sie einen Standort im Halbschatten, idealerweise unter laubabwerfenden Bäumen oder Sträuchern.
Boden: Der Boden sollte nährstoffreich ("fett") sein; arbeiten Sie bei Bedarf im Frühjahr etwas reifen Kompost ein.
Feuchtigkeit: Achten Sie auf einen frischen, also mäßig feuchten Untergrund; dauerhafte Staunässe wird nicht vertragen.
Bodenreaktion: Ein kalkhaltiger oder basischer Boden fördert die Vitalität der Pflanze.
Pflanzzeit: Setzen Sie die Zwiebeln im Herbst (September bis November), solange der Boden offen und frostfrei ist.
Wuchshöhe: Mit einer festen Höhe von 0.31 m eignet er sich hervorragend für den vorderen Bereich von Rabatten.
Pflege: Lassen Sie das Laub nach der Blüte vollständig vergilben, damit die Zwiebel Nährstoffe für das nächste Jahr speichern kann.
Vermehrung: Die Pflanze vermehrt sich selbstständig durch Brutzwiebeln und Samen.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie hat ähnliche Ansprüche an Kalk und Bodenfeuchte.
Der Nickende Milchstern (Ornithogalum nutans agg.) gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist in Deutschland als etablierter Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) bekannt. Sein natürlicher Lebensraum umfasst mäßig warme Standorte in lichten Wäldern, Parks oder Weinbergen auf kalkhaltigen Böden. Unverwechselbar ist sein Wuchs als krautige Pflanze, die eine exakte Höhe von 0.31 m erreicht. Die breiten Blätter und die einseitswendigen, nickenden Blütenstände sind markante Merkmale, die ihn von anderen Milchstern-Arten unterscheiden.
1 Video zu Nickender Milchstern (Artengruppe)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →