Bild folgtKI-generierte IllustrationOrnithopus sativus subsp. sativus
Auch bekannt als: Ornithopus sativus subsp. sativus
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Echte Serradella an ihren zierlichen, rosa-weiß geäderten Schmetterlingsblüten und den markanten Fruchthülsen, die wie kleine Vogelfüße angeordnet sind. Diese einjährige Pflanze ist ein wertvoller Helfer für deinen Garten, da sie als Hülsenfrüchtler (Fabaceae) den Boden ganz natürlich mit Stickstoff anreichert. Besonders für bedrohte Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder den Bläuling (Polyommatus fulgens) stellt sie eine wichtige Nahrungsquelle dar. Wenn du sandige oder magere Stellen im Garten hast, kannst du mit dieser Art die Bodenfruchtbarkeit verbessern und gleichzeitig die Artenvielfalt fördern. Probiere es doch einfach mal als Gründüngung aus.
Stickstoff-Power für sandige Böden und Tankstelle für seltene Bläulinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Echte Serradella eine wichtige Nektarpflanze für spezialisierte Falterarten. Zu den Profiteuren gehören insbesondere der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) sowie die Bläulinge Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae. Die Samen haben ein leichtes Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 3,27 mg, was eine Verbreitung durch den Wind ermöglicht und Vögeln Nahrung bietet. Durch die Verbindung mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) stärkt sie das unterirdische Netzwerk im Gartenboden. Als Leguminose verbessert sie zudem die Bodenqualität für nachfolgende Generationen heimischer Wildpflanzen.
Die Echte Serradella wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte bei der Standortwahl darauf, falls kleine Kinder in deinem Garten spielen. Es liegen keine weiteren spezifischen Gefahrenhinweise vor, jedoch ist die Pflanze nicht für den Verzehr vorgesehen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.453 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Licht.
Die Pflanze bevorzugt sandige, lockere Böden; schwere Lehmböden solltest du meiden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling zwischen März und Mai, sobald der Boden offen ist.
Halte die Pflanze auf ihrer natürlichen Wuchshöhe von 0,45 m; sie benötigt keine Rankhilfen.
Da sie einjährig ist, erfolgt die Vermehrung über Aussaat; eine Selbstaussaat ist durch die leichten Samen wahrscheinlich.
Eine Düngung ist nicht erforderlich, da sie Stickstoff selbst aus der Luft bindet.
Nach der Blüte kannst du die Reste als natürlichen Schutz auf dem Boden belassen.
Gute Partnerin: Das Berg-Sandglöckchen (Jasione montana) – beide Arten lieben sandige Substrate und ergänzen sich hervorragend in einem naturnahen Magerbeet.
Die Echte Serradella gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) besiedelt sie in unserer Region vor allem sandige Äcker und nährstoffarme Ruderalflächen (unbebaute Rohböden). Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt nicht und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,45 m. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Form von Wurzelpilzen, die den Nährstoffaustausch im Boden optimiert.
1 Video zu Echte Serradella

3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →