Bild folgtKI-generierte IllustrationOsmia aurulenta (Panzer, 1799)
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Du erkennst die Goldene Schneckenhausbiene an ihrer dichten, fuchsroten bis goldbraunen Behaarung auf dem Hinterleib und ihrer kompakten Körpergröße von etwa 8 bis 10 Millimetern. Auffällig ist ihr flinker Flug an sonnigen Stellen. Sie bringt eine Generation pro Jahr hervor, wobei das Weibchen jedes Ei einzeln in ein leeres Gehäuse einer Schnirkelschnecke legt und dieses mit Pflanzenmörtel verschließt. Im zeitigen Frühjahr besucht sie zur Stärkung das März-Veilchen (Viola odorata) und den Bär-Lauch (Allium ursinum). Im Sommer siehst du sie oft an der Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia) oder am Hufeisenklee (Hippocrepis comosa). Die Larve ernährt sich im Inneren des Gehäuses von einem Vorrat aus Pollen und Nektar. Die Art überwintert als fertig entwickeltes Insekt in einem schützenden Kokon innerhalb des Schneckenhauses, das oft versteckt in der Bodenstreu liegt. Du kannst diese faszinierende Biene fördern, indem du leere Schneckenhäuser im Garten liegen lässt und heimische Pflanzen wie den Weiß-Klee (Trifolium repens) oder den Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus) anpflanzt.
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Die Goldene Schneckenhausbiene ist wie alle heimischen Wildbienen besonders geschützt. Sie ist völlig harmlos, zeigt keinerlei Aggressivität und sticht nicht, weshalb sie ein gern gesehener und sicherer Gast in jedem Naturgarten ist.
Diese Wildbiene gehört zur Familie der Bauchsammlerbienen (Megachilidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie lebt solitär (einzeln lebend, ohne Staatenbildung) und ist für ihre hochspezialisierte Nistweise in leeren Schneckenhäusern bekannt. Mit einer Größe von 8 bis 10 Millimetern ist sie etwas kleiner als die bekannte Rote Mauerbiene, wirkt aber durch ihre intensiv fuchsrote Behaarung deutlich farbenfroher. Ihr Vorkommen ist eng an das Vorhandensein von geeigneten Nistgehäusen und Schmetterlingsblütlern gebunden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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