Bild folgtKI-generierte IllustrationOsmia gallarum
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Die Gallen-Mauerbiene (Osmia gallarum) ist eine eher kleine, pelzig behaarte Wildbiene, die im Flug durch ihre flinken Bewegungen auffällt. In Deinem Garten kannst Du dieses heimische Insekt vor allem in den Monaten Mai und Juni beobachten, wenn die Weibchen emsig nach Nahrung für ihren Nachwuchs suchen. Bei der Wahl ihrer Nistplätze ist diese Art flexibel und nutzt oft vorhandene Hohlräume in Totholz oder markhaltigen Stängeln. Ihre Ernährung ist auf bestimmte Pflanzen ausgerichtet, wobei sie besonders gerne den Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) und den Wundklee (Anthyllis vulneraria) anfliegt. Auch verschiedene Kleearten wie der Hufeisenklee (Hippocrepis comosa), der Weiß-Klee und der Feld-Klee (Trifolium campestre) dienen ihr als wichtige Energiequellen. Als Gärtner kannst Du sie unterstützen, indem Du heimische Wildblumen anpflanzt und morsche Holzstücke als natürliche Nisthilfe im Garten belässt. Offene Bodenstellen in sonniger Lage helfen ihr zudem, Material für den Verschluss ihrer Brutkammern zu finden. Da sie nur eine kurze Flugzeit im Frühsommer hat, ist ein kontinuierliches Blütenangebot in dieser Zeit besonders wertvoll.
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Diese Wildbiene ist für Dich und Deine Haustiere völlig harmlos, da sie nicht aggressiv ist und ihr kleiner Stachel die menschliche Haut kaum durchdringen kann. Wie alle heimischen Wildbienenarten ist sie nach der Bundesartenschutzverordnung gesetzlich geschützt. Aufgrund ihrer starken Behaarung besteht keine Verwechslungsgefahr mit den deutlich glatteren Wespen.
Taxonomisch gehört die Gallen-Mauerbiene zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) und zur Familie der Megachilidae (Blattschneiderbienenartige). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Nistbiologie dieser solitären Biene ist eng an das Vorhandensein geeigneter Kleinstrukturen in der Landschaft gebunden. Von optisch sehr ähnlichen Mauerbienen-Arten kann sie im Feld meist nur durch Experten unterschieden werden, da die Bestimmungsmerkmale oft in der feinen Behaarung liegen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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