Bild folgtKI-generierte IllustrationOsmia mustelina Gerstäcker, 1869
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Die Östliche Felsen-Mauerbiene (Osmia mustelina) ist eine mittelgroße Wildbiene mit einer dichten, fuchsroten bis grauen Behaarung und einem typisch kompakten Körperbau. Ihr Flug wirkt zielgerichtet und flink, besonders wenn sie an sonnenbeschienenen Steinwänden nach Nistplätzen sucht. In Deinem Garten nutzt sie bevorzugt vorhandene Hohlräume in Trockenmauern, Felsspalten oder sogar alte Mörtelfugen als Nistplatz. Sie gilt als polylektisch (auf keine spezielle Pflanzenfamilie angewiesen) und nutzt ein Spektrum an verschiedenen Blüten für ihre Brut. Besonders häufig kannst Du sie an der Wilden Malve oder der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) beobachten. Auch der Griechische Salbei (Salvia fruticosa) wird von ihr gezielt zur Nahrungsaufnahme angeflogen. Ihre Hauptaktivität liegt im Hochsommer, wobei der Juli der einzige Monat ist, in dem die erwachsenen Tiere aktiv sind. Um ihr zu helfen, solltest Du alte Mauern erhalten und keine Fugen mit modernem Zement verschließen. Offene Bodenstellen und markhaltige Stängel in sonnigen Ecken bieten ihr zusätzliche Struktur für die Fortpflanzung. Als fleißige Bestäuberin ist sie ein wertvoller Gast für die ökologische Vielfalt Deines Gartens.
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Diese Wildbiene ist extrem friedfertig und zeigt keinerlei Aggression gegenüber Menschen, da sie keinen Staat verteidigen muss. Ein Stich ist praktisch ausgeschlossen und tritt nur auf, wenn das Tier massiv gequetscht wird; er ist zudem wesentlich schwächer als ein Honigbienenstich.
Als Mitglied der Familie Megachilidae gehört diese Biene zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Nistbiologie zeichnet sich durch die Nutzung von Gesteinsspalten aus, wobei die Brutzellen oft mit Pflanzenmörtel oder Lehm ausgekleidet werden. Von anderen Mauerbienen unterscheidet sie sich primär durch ihre spezifische Flugzeit im Hochsommer.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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