Bild folgtKI-generierte IllustrationOsmia parietina
Auch bekannt als: Waldrand-Mauerbiene
heimisch Deutschland
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Die Schwarze Mörtelbiene ist eine etwa 8 bis 12 Millimeter große, dunkel gefärbte Wildbiene mit einer unauffälligen, schwarzen Behaarung. In deinem Garten tritt sie als Solitärbiene (einzeln lebende Biene ohne Staat) auf und besiedelt bevorzugt vorhandene Hohlräume in Trockenmauern oder Totholz. Ihre Aktivitätsphase ist kurz und beschränkt sich auf den Juni. Während dieser Zeit sammelt sie Pollen und Nektar, wobei sie gezielt den Rauhaarigen Hornklee (Lotus corniculatus subsp. hirsutus) und das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) anfliegt. Um dieser Art zu helfen, solltest du diese Pflanzenarten fördern und Nistgelegenheiten in Form von markhaltigen Stängeln oder Bohrlöchern in Hartholz anbieten. Die Weibchen legen darin ihre Eier ab und verschließen die Zellen mit einem Mörtel aus Erde. Da sie nur im Juni fliegt, ist ein passendes Blütenangebot in diesem Zeitraum besonders wichtig. Achte darauf, alte Mauern nicht komplett zu verfugen, damit wertvolle Nistplätze erhalten bleiben.
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Die Schwarze Mörtelbiene ist vollkommen friedfertig und setzt ihren Stachel gegenüber Menschen nicht ein. Sie zählt zu den geschützten Wildbienen und sollte keinesfalls mit Wespen verwechselt werden, da sie keine Staaten bildet und kein Interesse an menschlicher Nahrung zeigt.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Diese Wildbiene wird taxonomisch in die Familie der Megachilidae und die Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) eingeordnet. Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als typische Vertreterin der Gattung Osmia zeigt sie eine Vorliebe für oberirdische Hohlräume als Niststätten. Eine Abgrenzung zu nah verwandten Mauerbienenarten ist im Feld schwierig und erfordert meist eine detaillierte Untersuchung der Körpermerkmale.
3 Videos zu Schwarze Mörtelbiene
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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