Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Megachilidae
heimisch in Deutschland
native_regions-Cache · 85 %
Osmia versicolor ist eine Wildbienenart, die sich durch ihre spezifische morphologische Gestalt innerhalb der Gattung Osmia auszeichnet. Als polylektische Art ist sie bei der Nahrungssuche nicht auf bestimmte Pflanzenfamilien angewiesen, sondern nutzt ein breites Spektrum an Pollenquellen. Diese Flexibilität bei der Ernährung ermöglicht es ihr, verschiedene Lebensräume zu besiedeln. In deinem Garten kannst du diese Wildbienen unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest. Auch das Belassen von Totholz und ungestörten Bodenstellen bietet wichtige Strukturen für den Nestbau. Da die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht gilt, ist jeder naturnahe Garten ein wertvoller Rückzugsort. Achte darauf, blühende Flächen nicht zu früh im Jahr abzumähen, um das Nahrungsangebot zu sichern. Eine naturnahe Gestaltung fördert die Ansiedlung und den Erhalt dieser seltenen Insekten. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schaffst du eine gesunde Basis für ihre Entwicklung.
Die Aktivitätsphasen sind stark von den klimatischen Bedingungen abhängig. Da keine spezifischen Daten vorliegen, ist eine allgemeine Beobachtung der Flugzeit im Frühjahr und Frühsommer zu empfehlen.
Diese Wildbienenart ist in Deutschland als vom Aussterben bedroht eingestuft und steht unter besonderem Schutz. Sie ist friedfertig und stellt für Menschen keine Gefahr dar, da sie ihren Stachel nur in äußerster Not zur Verteidigung einsetzt. Als Bestäuber ist sie ein wertvoller Nützling in jedem Garten.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Osmia versicolor gehört zur Familie der Megachilidae, den sogenannten Bauchsammlerbienen. Die Art ist in Teilen Europas verbreitet, darunter in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Als Wildbiene lebt sie solitär, das heißt, jedes Weibchen versorgt seine eigene Brut ohne die Hilfe eines Staates. Sie ist ein wichtiger Bestäuber in ihrem jeweiligen Lebensraum.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →