Bild folgtKI-generierte IllustrationOsmia viridana
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An ihrem metallisch-grün bis kupferfarben glänzenden Körper, der etwa acht bis zehn Millimeter misst, lässt sich die Grüne Schneckenhausbiene sofort erkennen. Diese solitäre Wildbiene, die also keinen Staat bildet, bringt pro Jahr nur eine Generation hervor. Ab April beginnt das Weibchen mit der Suche nach leeren Gehäusen von Schnirkelschnecken oder Weinbergschnecken für die Eiablage. In das Gehäuse baut sie mit Pflanzenmörtel – einer Masse aus zerkauten Blättern – mehrere Brutkammern hintereinander. Als Nahrung für ihren Nachwuchs sammelt sie Pollen an heimischen Pflanzen wie dem Gewöhnlichen Hornklee oder dem Wiesensalbei. Die Larven ernähren sich im Inneren des Gehäuses von diesem Vorrat und verpuppen sich dort im Sommer. Den Winter verbringt die Biene bereits fertig entwickelt als Imago, also als erwachsenes Tier, in ihrem Kokon innerhalb des Schneckenhauses. Im Garten können Sie die Art unterstützen, indem Sie leere Schneckenhäuser an sonnigen Stellen liegen lassen und auf chemischen Pflanzenschutz verzichten. Eine abwechslungsreiche Wiese mit Hornklee bietet ihr die nötige Lebensgrundlage.
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Diese Wildbiene ist streng geschützt und verhält sich gegenüber Menschen völlig friedlich. Sie besitzt zwar einen Stachel, setzt diesen aber nur bei unmittelbarer Lebensgefahr ein. Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher.
Die Grüne Schneckenhausbiene gehört zur Familie der Bauchsammlerbienen (Megachilidae) und ist in Mitteleuropa vor allem in wärmebegünstigten Lagen verbreitet. Ihr wissenschaftlicher Name Osmia viridana verweist auf die grünliche Färbung ihres Chitinpanzers. Als spezialisierte Nisterin nutzt sie ausschließlich Schneckenhäuser, was sie von den meisten anderen Mauerbienen unterscheidet. Die Weibchen besitzen an der Bauchunterseite eine Sammelbürste zum Pollentransport.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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