Bild folgtKI-generierte IllustrationOxytropis sericea
Auch bekannt als: Oxytropis sericea
Unverwechselbar ist Oxytropis sericea durch ihre aufrechten Blütenstände und die fein behaarten, gefiederten Blätter. Als Vertreterin der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) spielt sie eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf deines Gartens, da diese Pflanzenfamilie oft in Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden anreichert. Die Art ist eine krautige, also nicht verholzende Pflanze, die Struktur in sonnige Beete bringt. Ihre leichten Samen verbreiten sich mit dem Wind und können so auch entferntere Gartenbereiche besiedeln. Mit dieser Wahl förderst du eine spezialisierte Wildpflanze, die Ruhe und Beständigkeit ausstrahlt. Du machst hier alles richtig, wenn du ihr einen Platz gibst, an dem sie sich ungestört entfalten kann.
Leichtgewicht mit großer Wirkung: Windverbreitete Samen für ein lebendiges Beet.
Nach den vorliegenden Daten produziert die Pflanze sehr leichte Diasporen (Samen) mit einem Gewicht von etwa 2,42 Milligramm. Diese Eigenschaft sichert die Fortpflanzung durch Wind- oder Fernausbreitung, wodurch sie zur Vernetzung von Lebensräumen in deiner Umgebung beiträgt. Als krautige, breitblättrige Art bietet sie zudem Deckung für bodennah lebende Kleintiere. Da sie nicht verholzt, zersetzen sich ihre Pflanzenteile im natürlichen Kreislauf schnell und geben gebundene Nährstoffe an den Boden zurück. Sie dient somit als wertvoller, natürlicher Bodenverbesserer in deinem Garten-Ökosystem und unterstützt die florale Vielfalt.
Bei der Gartenplanung ist wichtig zu wissen, dass Oxytropis sericea als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher Vorsicht geboten, wenn kleine Kinder oder Haustiere im Garten spielen, da keine allgemeine Verzehrsicherheit besteht. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze als sehr lichthungrig gilt.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanze Oxytropis sericea vorzugsweise im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Achte auf eine magere Bodenbeschaffenheit; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig.
Da die Pflanze krautig wächst und nicht verholzt, ziehen sich die oberirdischen Teile im Winter vollständig zurück.
Lasse die Samenstände über die kalte Jahreszeit stehen, damit die leichten Samen natürlich ausreifen und sich verbreiten können.
Eine Vermehrung erfolgt am besten über die Selbstaussaat an geeigneten, offenen Bodenstellen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) — sie teilt den Wunsch nach sonnigen Standorten und ergänzt das Beet ökologisch sinnvoll.
Oxytropis sericea gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) in der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In der freien Natur findet man Vertreter dieser Gattung häufig auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), die durch kalkhaltige Böden geprägt sind. Die Pflanze wächst rein krautig und bildet breitblättrige Laubblätter aus. Eine Besonderheit ist die Ausbreitungsstrategie ihrer Diasporen (Samen), die mit einem Gewicht von nur etwa 2,42 Milligramm sehr leicht sind. Dies ermöglicht eine Fernausbreitung durch den Wind über größere Distanzen hinweg, was die Besiedlung neuer Standorte begünstigt.
2 Videos zu Oxytropis sericea
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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