Bild folgtKI-generierte IllustrationOzyptila trux (Blackwall, 1846)
Die Wiesen-Zwergkrabbenspinne (Ozyptila trux) erreicht eine geringe Körpergröße von wenigen Millimetern, besitzt eine bräunliche Tarnfärbung und verzichtet als Lauerjägerin völlig auf den Bau von Fangnetzen. Du findest dieses Tier meist am Boden oder in der niedrigen Krautschicht (Pflanzenwuchs bis Kniehöhe). Dort verharrt sie bewegungslos, bis ein Beutetier in ihre Reichweite gelangt. Ihre kräftigen Vorderbeine sind perfekt darauf ausgelegt, kleine Insekten blitzschnell zu greifen. In Deinem Garten übernimmt sie eine nützliche Funktion, indem sie die Population von Kleinstinsekten auf natürliche Weise reguliert. Da sie keine störenden Netze webt, bemerkst Du ihre Anwesenheit oft erst bei der Gartenarbeit im Laub. Du kannst sie unterstützen, indem Du die Streuschicht (Ansammlung von abgefallenem Laub und organischem Material) an einigen Stellen unberührt lässt. Solche Strukturen dienen ihr als wichtiger Rückzugsort und Jagdrevier. Der Verzicht auf chemische Mittel im Garten schützt diese empfindlichen Nützlinge nachhaltig. Als aufmerksamer Naturbeobachter förderst Du mit ein wenig Mut zur Unordnung die Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Die Wiesen-Zwergkrabbenspinne ist für den Menschen vollkommen harmlos. Sie ist nicht aggressiv und ihr Giftapparat ist viel zu klein, um die menschliche Haut zu durchdringen. Es besteht keinerlei Grund zur Sorge bei einer Begegnung in Deinem Garten.
Diese Spinne gehört zur Familie Thomisidae (Krabbenspinnen) innerhalb der Ordnung Araneae (Webspinnen). Die Art ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch. Als typischer Vertreter der Gattung Ozyptila führt sie eine verborgene Lebensweise am Boden oder in niedriger Vegetation. Ihre Körpergröße ist gering, was sie zu einer spezialisierten Jägerin innerhalb der Bodenfauna macht.
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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