Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
native_regions-Cache · 85 %
Ozyptila westringi ist eine kleine Spinne aus der Gruppe der Krabbenspinnen, die sich durch ihre gedrungene Gestalt und eine oft bräunliche, unauffällige Färbung auszeichnet. Diese Art gehört zur Familie der Thomisidae, deren Vertreter typischerweise seitwärts laufen können. Als Lauerjägerin verzichtet sie auf den Bau von Fangnetzen und wartet stattdessen bewegungslos auf ihre Beute. Ihre Ernährung basiert rein räuberisch auf kleinen Insekten und anderen Gliederfüßern, die sie in ihrem unmittelbaren Umfeld erbeutet. In der DACH-Region ist sie als extrem selten eingestuft und daher nur in sehr spezifischen Habitaten anzutreffen. Um ihr Überleben zu sichern, sind naturnahe Strukturen wie liegendes Totholz oder eine schützende Laubschicht am Boden essenziell. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pestizide ist die wichtigste Voraussetzung, um den Lebensraum für solch seltene Arten zu erhalten. Da sie sehr verborgen lebt, bleibt sie für den Menschen meist unsichtbar. Die Förderung einer hohen Biodiversität im Garten bietet die beste Grundlage für den Erhalt seltener Spinnenarten.
Diese Spinne ist für den Menschen völlig harmlos und stellt keinen Schädling dar. Da sie extrem selten ist, unterliegt sie in Deutschland einem besonderen Schutzstatus. Sie ist ein natürlicher Nützling, der zur biologischen Schädlingskontrolle beiträgt.
Ozyptila westringi ist eine Spinnenart aus der Gattung Ozyptila. Sie ist in Teilen Europas verbreitet, darunter Deutschland, die Niederlande und Schweden. Die Art gilt in Deutschland als extrem selten und ist in der Roten Liste als R geführt. Als Lauerjägerin ist sie auf eine strukturreiche Umgebung angewiesen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →