Bild folgtKI-generierte IllustrationPaeonia emodi
Auch bekannt als: Paeonia emodi
Unverwechselbar ist die Himalaya-Pfingstrose durch ihre eleganten, großen weißen Schalenblüten mit den leuchtend gelben Staubgefäßen und dem tief geschlitzten Laub. Diese Wildart ist für den Naturgarten besonders wertvoll, da sie bereits früh im Jahr Struktur und Nahrung bietet. Durch ihre Langlebigkeit wird sie zu einem treuen Begleiter, der über Jahrzehnte an demselben Platz gedeiht. Sie dient als wichtige Pollenquelle für verschiedene Käferarten und Schwebfliegen, die die offenen Blüten leicht erreichen können. Wenn du einen halbschattigen Platz unter Bäumen hast, ist diese robuste Schönheit genau die richtige Wahl für dich.
Weiße Eleganz aus dem Hochgebirge: Ein langlebiges Juwel für lichte Schattenplätze.
Nach aktuellen Beobachtungen bietet die weite, offene Blütenform einen einfachen Zugang für Pollensammler wie Käfer und Schwebfliegen. Die Pflanze produziert schwere Samen mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 148,66 mg. Dies deutet auf eine Ausbreitung über kurze Distanzen oder durch Tiere hin, die die Samen verschleppen. Da sie eine krautige Pflanze ist, bietet ihr dichtes Blattwerk während der Sommermonate Schutz und Feuchtigkeit für Bodenorganismen. Im Naturgarten schließt sie die Lücke zwischen den ganz frühen Frühblühern und der sommerlichen Hochblüte.
Die Himalaya-Pfingstrose ist als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile gelten als schwach giftig und können bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen. Bitte achte darauf, dass besonders die dunklen Samen nicht in die Hände von Kindern gelangen. Im Notfall kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten, idealerweise unter lichten Laubgehölzen, die vor praller Mittagssonne schützen.
Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein; arbeite vor der Pflanzung etwas reifen Kompost ein.
Achte auf eine gute Durchlässigkeit, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen können.
Pflanzzeit ist idealerweise im Herbst (September bis November), damit die Pflanze vor dem Austrieb im Frühjahr gut einwurzelt.
Setze den Wurzelstock nicht zu tief; die Knospen sollten nur etwa 3 bis 5 cm mit Erde bedeckt sein, da sie sonst blühfaul wird.
Halte den Boden gleichmäßig feucht, besonders während der Knospenbildung im Frühjahr.
Schneide das Laub erst im Spätherbst bodennah ab, wenn es vollständig vergilbt ist.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie besiedelt ähnliche Standorte und ergänzt die frühe Blütezeit hervorragend.
Die Himalaya-Pfingstrose (Paeonia emodi) gehört zur Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae) und stammt ursprünglich aus den Gebirgswäldern des Himalayas. In unseren Breiten ist sie eine ausdauernde, krautige Pflanze (eine Staude, die im Winter oberirdisch abstirbt). Sie bevorzugt humusreiche Standorte, die an lichte Waldränder erinnern. Besonders auffällig ist ihr Habitus (Erscheinungsbild), der durch die im Vergleich zu Zuchtformen schlichtere, aber weitaus elegantere Einzelblüte geprägt ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →