Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Spinne (Palliduphantes constantinescui) fällt durch ihre filigranen Baldachinnetze auf, die sie dicht über dem Boden zwischen Steinen oder Pflanzenresten webt. Du begegnest hier einem nützlichen Mitglied der Spinnentiere (Arachnida), das sich räuberisch von kleinsten Insekten ernährt. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige ökologische Rolle, indem sie die Population von Kleinstlebewesen reguliert. Da keine Bindung an spezifische Pflanzen besteht, nutzt sie die allgemeine Vegetation als Jagdrevier und Versteck. Die Art ist wissenschaftlich vor allem für Rumänien dokumentiert, was ihre Beobachtung zu einer Besonderheit der europäischen Fauna macht. Wenn du diese Tiere unterstützen möchtest, solltest du auf übertriebene Ordnungsliebe verzichten und Laub sowie Totholz liegen lassen. Solche Strukturen bieten den nötigen Schutz und Raum für ihre Netze. Der Verzicht auf chemische Insektizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) schützt ihre empfindlichen Bestände nachhaltig. Ein naturnaher Gartenboden ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Ansiedlung dieser Jäger.
Dieses Tier ist für Menschen absolut harmlos und verhält sich sehr scheu. Es sind keine gesetzlichen Schutzbestimmungen für diese Art bekannt, dennoch ist sie als nützlicher Insektenfresser ein wertvoller Bestandteil eines gesunden Gartens.
Die Spinne (Palliduphantes constantinescui) gehört zur Gattung (Palliduphantes) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet liegt in Europa, wobei Nachweise primär aus Rumänien stammen. Sie besiedelt bevorzugt die bodennahen Schichten und führt dort eine räuberische Lebensweise. Als Teil der Bodenfauna erfüllt sie eine wesentliche Funktion im ökologischen Gleichgewicht kleinerer Habitate (Lebensräume).
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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