Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Palliduphantes culicinus ist eine kleine Baldachinspinne (Linyphiidae), die durch ihre unauffaellige Faerbung und geringe Groesse im Gartenboden oder in der Krautschicht kaum auffaellt. Als Mitglied der Spinnentiere (Arachnida) gehoert sie zu den nuetzlichen Jaegern in unseren heimischen Oekosystemen. Diese Tiere bevorzugen meist feuchtere Mikrohabitate (kleinraeumige Lebensraeume) am Boden oder zwischen niedrigen Halmen. Dort weben sie ihre charakteristischen horizontalen Baldachinnetze (flache, deckenartige Gespinste), um kleine Insekten zu erbeuten. Da sie sich von Kleinstlebewesen ernaehren, fungieren sie als natuerliche Regulatoren und halten das biologische Gleichgewicht in der Laubschicht stabil. Fuer den Gaertner ist diese Spinne vollkommen harmlos und zudem ein wertvoller Helfer bei der Reduzierung von Kleinstinsekten. Wer seinen Garten naturnah gestaltet und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet, foerdert das Vorkommen dieser spezialisierten Raeuber. Das Belassen von Falllaub (abgefallene Blaetter) bietet ihnen den noetigen Schutz und Jagdgrund. Die Art ist in Teilen Mitteleuropas, wie der Schweiz und Frankreich, nachgewiesen und besiedelt dort geeignete Nischen. Sie ist ein stiller Bewohner, der im Verborgenen fuer einen gesunden Boden sorgt.
Diese Spinne ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig. Aufgrund ihrer winzigen Groesse koennen ihre Beisswerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen. Es bestehen keine besonderen Schutzauflagen, doch ist ihr Erhalt als Teil der regionalen Artenvielfalt erstrebenswert.
Palliduphantes culicinus wird taxonomisch (systematisch) in die Familie der Baldachinspinnen eingeordnet. Die Gattung Palliduphantes umfasst zahlreiche Arten, die vorwiegend in der Bodenstreu oder in Bodennaehe leben. Das Verbreitungsgebiet dieser spezifischen Art erstreckt sich nach aktuellem Wissensstand ueber Frankreich und die Schweiz. Als bodenbewohnende Jaeger spielen sie eine wesentliche Rolle im Naehrstoffkreislauf der Krautschicht.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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