Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Palliduphantes istrianus ist eine kleine Spinne, die man am ehesten an ihren zarten, bodennah gewebten Netzen in geschützten Nischen erkennt. Diese Spinnentiere (Arachnida) führen ein eher verborgenes Leben in der Streuschicht des Bodens. In Ihrem Garten übernimmt das Tier eine wichtige Rolle als natürlicher Jäger, der die Populationen kleinerer Insekten reguliert. Da sie sich rein räuberisch ernährt, trägt sie wesentlich zum biologischen Gleichgewicht bei. Die Art ist vorwiegend in wärmeren Regionen wie Italien oder Griechenland sowie in der Ukraine verbreitet. In unseren Breitengraden ist sie ein seltener Gast, der von einem naturnahen Garten profitiert. Als Gärtner können Sie die Spinne unterstützen, indem Sie Laubschichten oder Totholz als Versteckmöglichkeiten belassen. Ein Verzicht auf Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) sichert zudem ihre Nahrungsgrundlage. Durch solche einfachen Maßnahmen fördern Sie die Artenvielfalt direkt vor Ihrer Haustür. Beobachten Sie die Tiere am besten in den frühen Morgenstunden, wenn Tau das feine Gespinst sichtbar macht.
Für den Menschen ist Palliduphantes istrianus vollkommen harmlos und nicht giftig. Das Tier verhält sich gegenüber dem Gärtner äußerst scheu und flüchtet bei Störungen. Es besteht kein Grund zur Sorge, da die Spinne keine Gefahr für Haustiere oder Bewohner darstellt.
Die Art Palliduphantes istrianus ist taxonomisch der Ordnung der Webspinnen (Araneae) und der Gattung Palliduphantes zugeordnet. Ihre Verbreitung erstreckt sich über Italien, Griechenland und die Ukraine. Sie besiedelt bevorzugt bodennahe Mikrohabitate (kleinräumige Lebensbereiche), in denen sie ihre Beute mittels spezialisierter Netzstrukturen fängt. Die Lebensweise ist weitgehend an geschützte, feuchte Standorte in der Bodenvegetation gebunden.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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