Bild folgtKI-generierte IllustrationParanchus albipes
Auch bekannt als: Ufer-Enghalsläufer
heimisch Deutschland
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Der Ufer-Enghalsläufer (Paranchus albipes) ist ein schlanker, etwa sieben bis neun Millimeter langer Laufkäfer mit einem dunklen Körper und auffällig hellen, gelblich-weißen Beinen sowie Fühlern. Du erkennst ihn an seinem charakteristisch schmalen Halsschild, der ihm seinen Namen gibt. Dieser Käfer bevorzugt feuchte Standorte wie Uferzonen oder schattige Gartenbereiche mit hoher Bodenfeuchte. Als räuberisch lebendes Insekt jagt er vorwiegend nachts auf der Bodenoberfläche nach kleinen Wirbellosen. Er spielt eine wesentliche Rolle im Ökosystem deines Gartens, da er zur natürlichen Regulation von Kleintierpopulationen beiträgt. Auch die Larven führen ein verborgenes Leben im feuchten Substrat und ernähren sich dort ebenfalls räuberisch. Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Käfer findet meist im schützenden, feuchten Erdreich statt. In deinem Garten kannst du diesen nützlichen Helfer fördern, indem du Laubhaufen oder Totholz (abgestorbenes Holz) an schattigen Stellen bewusst liegen lässt. Solche naturnahen Strukturen dienen ihm als wichtiges Tagesversteck. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist entscheidend, um den Bestand dieser flinken Jäger zu sichern.
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Dieser Käfer ist für den Menschen vollkommen harmlos und ein wertvoller Nützling bei der natürlichen Schädlingskontrolle. Er beißt nicht und verfügt über keinen speziellen gesetzlichen Schutzstatus, reagiert aber empfindlich auf Bodenversiegelung und Insektizide (Insektengifte).
Der Ufer-Enghalsläufer (Paranchus albipes) wird taxonomisch in die Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Diese Art lebt hygrophil (feuchtigkeitsliebend) und ist typischerweise an Gewässerrändern oder in sehr feuchten Habitaten zu finden. Mit einer Körpergröße von sieben bis neun Millimetern ist er ein spezialisierter Jäger der Bodenoberfläche.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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