Bild folgtKI-generierte IllustrationParapholis strigosa
Auch bekannt als: Dünnschwanz Gekrümmter
Wer den Gekrümmten Dünnschwanz (Parapholis strigosa) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die zierlichen, gebogenen Ähren erinnern tatsächlich an kleine, dünne Schwänzchen an nur 0,11 m hohen Halmen. In deinem Garten ist dieses Gras eine echte Rarität, die vor allem durch ihre Anpassung an besondere Standorte besticht. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste mit der Stufe 3 (gefährdet) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Es ist ein stiller Star für Kenner, der zeigt, dass auch die kleinsten Gräser eine große ökologische Bedeutung haben können. Hol dir dieses Stück Wildnis in dein grünes Reich und unterstütze eine bedrohte heimische Art.
Rarität für Kenner: Schütze den gefährdeten Gekrümmten Dünnschwanz (0,11 m).
Der ökologische Wert des Gekrümmten Dünnschwanzes ergibt sich vor allem aus seiner Seltenheit, da er auf der Roten Liste 3 (gefährdet) steht. Durch die Ansiedlung in deinem Garten schaffst du ein Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für eine bedrohte Art. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,5819 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur Neubesiedlung geeigneter Flächen beiträgt. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dienen heimische Gräser oft als Rückzugsort für spezialisierte Kleinstlebewesen. Als heimische Wildpflanze ist sie perfekt in das regionale Ökosystem integriert. Du förderst damit die genetische Stabilität einer gefährdeten Flora.
Bitte beachte, dass der Gekrümmte Dünnschwanz in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Auch wenn Gräser selten schwere Vergiftungen auslösen, solltest du die Pflanze zur Sicherheit außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern platzieren. Ein vorsichtiger Umgang mit Wildpflanzen ist im naturnahen Garten ohnehin immer ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.109 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), an dem das Gras mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag bekommt.
Der Boden sollte kalkhaltig oder basisch sein (Reaktion 7); mische bei Bedarf etwas Kalkschrot unter die Erde.
Halte das Substrat gleichmäßig frisch (Feuchtewert 6), achte aber darauf, dass keine Staunässe entsteht.
Da das Gras nur 0.11 m hoch wird, solltest du es an den Beetrand pflanzen, damit es nicht von größeren Stauden überdeckt wird.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, da die Pflanze als Mittelzehrer mit normalem Gartenboden gut zurechtkommt.
Lass die Ähren im Spätsommer unbedingt stehen, damit sich die leichten Samen über den Wind verbreiten können.
Gute Partnerin: Strand-Grasnelke (Armeria maritima) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, kalkhaltige Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Der Gekrümmte Dünnschwanz gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland als indigene (einheimische) Art beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem küstennahe Gebiete, wobei er als Mittelzehrer auf normalen Böden mit mäßigem Nährstoffangebot wächst. Morphologisch auffällig sind die breitblättrigen Laubblätter und der nicht verholzte Wuchs. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0,11 m gehört er zu den kleinsten Gräsern unserer Flora. Die Pflanze bevorzugt mäßig warme Temperaturen und kalkhaltige Untergründe.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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