Bild folgtKI-generierte IllustrationParastichtis ypsillon
Auch bekannt als: Weiden-Flachkopfeule
An der rindenfarbigen Tarnzeichnung und der mittleren Groesse laesst sich die Art (Parastichtis ypsillon) sofort erkennen. Dieser heimische Nachtfalter bringt pro Jahr eine Generation (Nachkommenfolge innerhalb eines Jahres) hervor, die unsere Gaerten bereichert. Die Weibchen legen ihre Eier im Spaetsommer an Zweigen ab, wo sie den gesamten Winter ueberdauern. Da die Raupen oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) sind, benoetigen sie spezifische heimische Baeume fuer ihre Entwicklung. Die Falter selbst sind von Mai bis September aktiv und fliegen bevorzugt in der Nacht. Um diese Art zu foerdern, solltest du heimische Gehoelze im Garten erhalten und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten. Auch das Belassen von ungestoerten Straeuchern hilft, die im Freien ueberwinternden Eier sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Als Gaertner kannst du dich freuen, wenn dieser geschickte Tarnungskuenstler bei dir einen Lebensraum findet.
Dieser Nachtfalter ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er sticht nicht, beisst nicht und besitzt keine Gifte, die fuer Menschen oder Haustiere gefaehrlich sind. Ein respektvoller Umgang mit heimischen Insekten und der Erhalt ihrer Lebensraeume sind die besten Schutzmassnahmen.
Der Falter (Parastichtis ypsillon) gehoert zur Gattung Fissipunctia innerhalb der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In Mitteleuropa ist die Art heimisch, wobei in der Schweiz 93 Beobachtungen dokumentiert sind. Er weist eine mittelgrosse Statur und eine braun-graue Faerbung auf, die eine hervorragende Tarnung auf Baumrinde bietet. Die Lebensweise wird als oligophag (auf bestimmte Nahrungspflanzen angewiesen) beschrieben, was ihn eng an naturnahe Gehoelzbestaende bindet.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
egg
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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