Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Lycosidae
Der Bergwiesen-Laufwolf (Pardosa mixta) ist eine flinke Spinne, die Du meistens direkt am Boden entdeckst, wo sie ohne Fangnetz auf die Jagd geht. Als typischer Vertreter der Wolfspinnen nutzt sie ihre hervorragenden Augen, um Beutetiere aktiv zu verfolgen und zu erbeuten, anstatt in einem Netz auf Nahrung zu warten. In Deinem Garten bevorzugt dieser Heimbewohner offene Bodenstellen oder die Krautschicht (die bodennahe Pflanzenschicht). Diese Spinnenart ist ein nützlicher Helfer, da sie eine Vielzahl kleiner Insekten reguliert und so zum biologischen Gleichgewicht beiträgt. Du erkennst die Weibchen oft daran, dass sie ihre Eikokons (schützende Gespinsthüllen für die Eier) fest an den Spinnwarzen angeheftet mit sich herumtragen. Wenn Du Deinen Garten naturnah gestaltest, bietest Du dieser Art wichtige Lebensräume. Lass am besten etwas Falllaub oder abgestorbene Pflanzenteile liegen, da diese Strukturen als Versteck und Jagdrevier dienen. Auf chemische Pflanzenschutzmittel solltest Du verzichten, um die Nahrungskette dieser Tiere nicht zu stören. Die Anwesenheit dieser Spinnen zeigt Dir, dass die Bodenfauna in Deinem Garten lebendig ist. Schone die Tiere, indem Du Trittstellen im Garten bewusster wählst und Bodenstrukturen belässt.
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Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und zudem sehr scheu. Da ihre Beißwerkzeuge die menschliche Haut in der Regel nicht durchdringen können, besteht bei einer Begegnung im Garten keine Gefahr. Auch für Haustiere ist dieser kleine Nützling absolut unbedenklich.
Der Bergwiesen-Laufwolf (Pardosa mixta) gehört zur Ordnung der Araneae (Webspinnen) und innerhalb dieser zur Familie der Lycosidae (Wolfspinnen). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort vorzugsweise feuchte Wiesenstandorte. Als Vertreter der Gattung Pardosa ist sie ein aktiver Bodenjäger, der keine Fangnetze baut. Die taxonomische (die wissenschaftliche Klassifizierung betreffende) Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1887 durch den Arachnologen Kulczyński.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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