Bild folgtKI-generierte IllustrationPardosa saltans Töpfer-Hofmann, 2000
Der Tanzende Laufwolf (Pardosa saltans) ist ein flinker Jäger, der am Boden ohne festes Netz auf Beutefang geht. Du entdeckst ihn oft an seinen ruckartigen Laufbewegungen, mit denen er sich durch die Krautschicht (Pflanzenwuchs knapp über dem Boden) bewegt. Anstatt auf Beute im Netz zu warten, nutzt er seine hervorragenden Augen für die aktive Jagd. In Deinem Garten bewohnt er bevorzugt die Bodenoberfläche und schützt Deine Pflanzen als natürlicher Schädlingsregulierer vor Blattläusen und Mücken. Als nützlicher Helfer trägt er dazu bei, das ökologische Gleichgewicht stabil zu halten. Du kannst ihn unterstützen, indem Du Strukturen wie herabgefallenes Laub oder Totholz in ruhigen Ecken belässt. Diese Schichten dienen ihm als wichtiger Unterschlupf und Jagdrevier. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und ein Zeichen für einen lebendigen Garten. Da er sehr scheu ist, wird er sich bei Störung sofort in Sicherheit bringen. Seine Anwesenheit zeigt Dir, dass der Boden Deines Gartens intakt ist.
Diese Spinne ist für Menschen absolut ungefährlich und verhält sich friedlich. Da ihre Kieferklauen die menschliche Haut nicht durchdringen können, besteht keinerlei Verletzungsgefahr. Eine Verwechslung mit giftigen Arten ist in Deinem Garten nicht zu befürchten.
Der Tanzende Laufwolf gehört zur Klasse der Spinnentiere (Arachnida) und zur Familie der Wolfsspinnen (Lycosidae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Diese Art lebt ausschließlich räuberisch und ist auf kleine Wirbellose (Tiere ohne Rückgrat) als Nahrungsquelle angewiesen. Durch seine spezialisierte Jagdstrategie am Boden besetzt er eine wichtige Nische im heimischen Ökosystem.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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