Bild folgtKI-generierte IllustrationPardosa wagleri (Hahn, 1822)
Der Kieslaufwolf (Pardosa wagleri) ist eine flinke, graubraun marmorierte Spinne, die Du meist flink über steinigen Boden huschen siehst. Du wirst sie kaum in einem klassischen Netz finden, da sie als Mitglied der Wolfspinnen ihre Beute aktiv zu Fuß jagt. Durch ihre hervorragenden Augen kann sie Insekten bereits aus der Entfernung wahrnehmen und dann blitzschnell zugreifen. In Deinem Garten bewohnt sie bevorzugt sonnige, offene Stellen wie Kieswege, Schotterflächen oder Steinhaufen. Als nützlicher Mitbewohner hilft sie Dir dabei, die Population von kleinen Insekten auf natürliche Weise zu regulieren. Du kannst diesen Tieren helfen, indem Du kleine Bereiche im Garten nicht bepflanzt, sondern als offene Stein- oder Kiesflächen belässt. Da sie keine störenden Netze webt, ist sie ein sehr unauffälliger und angenehmer Gast auf Deiner Terrasse oder in Deinen Beeten. Ein Verzicht auf chemische Mittel sorgt dafür, dass dieser natürliche Helfer gesund bleibt. Wenn Du sie beobachtest, wirst Du feststellen, wie geschickt sie sich im unebenen Gelände bewegt. Lass ihr einfach ein wenig Freiraum zwischen den Steinen, dann fühlt sie sich bei Dir wohl.
Diese Spinne ist für Dich vollkommen harmlos und zudem sehr scheu. Bei Annäherung flüchtet sie sofort in Spalten zwischen Steinen. Ein Biss ist aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer friedfertigen Natur gegenüber Menschen nicht zu befürchten.
Der Kieslaufwolf gehört zur Familie der Wolfspinnen (Lycosidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt lückige Habitate (Lebensräume) mit wenig Vegetation. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 5 bis 8 Millimetern. Als stenöke (auf eng begrenzte Umweltbedingungen spezialisierte) Art ist sie eng an offene Bodenstrukturen gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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