Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Histeridae
heimisch Deutschland
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Der Flache Rinden-Stutzkäfer (Paromalus parallelepipedus) zeichnet sich durch eine tiefschwarze Färbung, eine sehr flache Körpergestalt und verkürzte Deckflügel (Flügeldecken) aus, die die letzten Segmente des Hinterleibs freilassen. In deinem Garten bewohnt er bevorzugt morsche Baumstämme oder die Bereiche unter loser Rinde. Er nimmt dort eine wichtige ökologische Rolle als Räuber ein, indem er die Larven anderer Insekten erbeutet. Die Larvalentwicklung vollzieht sich ebenfalls verborgen im Totholz, wobei auch der Nachwuchs räuberisch lebt. Da keine spezialisierten Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist dieser Käfer ein Generalist, der in strukturreichen Gärten mit viel Altholz ideale Bedingungen findet. Du kannst diesen nützlichen Helfer unterstützen, indem du Totholzstapel oder alte Baumstümpfe als Lebensraum dauerhaft erhältst. Sein Erscheinen im April markiert den Beginn seiner aktiven Phase nach der Winterruhe. Ein naturnaher Garten bietet ihm den nötigen Schutz für seine Entwicklung. Er trägt wesentlich zur biologischen Vielfalt und zum natürlichen Gleichgewicht bei, indem er andere Populationen reguliert.
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Dieser Käfer ist für Menschen absolut ungefährlich und weder geschützt noch als Schädling eingestuft. Als nützlicher Räuber unterstützt er dich bei der natürlichen Regulation von Insektenbeständen in deinem Gartenholz.
Körper
Körperlänge
0.2117 cm
Gewicht
0.000728 g
Der Käfer gehört zur Ordnung der Coleoptera (Käfer) und wird taxonomisch in die Familie Histeridae (Stutzkäfer) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Art lebt stenotop (an einen sehr spezifischen Lebensraum gebunden) unter der Rinde von absterbenden Bäumen. Mit seiner geringen Größe von wenigen Millimetern ist er ein spezialisierter Bewohner engster Zwischenräume.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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