Bild folgtKI-generierte IllustrationParthenocissus inserta
Auch bekannt als: Jungfernrebe, Parthenocissus inserta
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
3
Arten
interagieren
10
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus inserta) sofort an ihren fünfzähligen, handförmig zusammengesetzten Blättern und ihrem rasanten Kletterwuchs ohne Haftscheiben. Als Biologe sehe ich sie mit gemischten Gefühlen: Einerseits bietet sie dem Haussperling (Passer domesticus) ein ideales Versteck, andererseits ist sie ein invasiver Neophyt (gebietsfremde Pflanze, die sich stark ausbreitet). Für die Raupen der Ampfer-Eule (Acronicta rumicis) stellt sie eine wichtige Futterquelle dar. Wenn du sie im Garten hast, solltest du ihren Ausbreitungsdrang genau im Auge behalten, um die heimische Vielfalt nicht zu gefährden.
Dichtes Versteck für Haussperlinge und Futterplatz für die Ampfer-Eule.
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Die Gewöhnliche Jungfernrebe ist nicht kindersicher. Ihre Beeren können bei Verzehr Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Sollten Kinder Teile der Pflanze verschluckt haben, wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
8.071 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nektar
1.0616 µl/Blüte
Die Gewöhnliche Jungfernrebe gehört zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat sie sich in der Region als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanze) etabliert und gilt heute als invasiv. Im Gegensatz zu ihrer Verwandten besitzt sie keine Haftscheiben, sondern windende Ranken, mit denen sie in Gebüschen oder an Zäunen emporsteigt. Man findet sie oft an Waldrändern oder in Auwäldern auf neutralen bis schwach sauren Böden.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →