Bild folgtKI-generierte IllustrationParthenocissus tricuspidata
Auch bekannt als: Veitschi, Veitschrebe, Dreispitzige Jungfernrebe, Mauerkatze
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Arten
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Wirtsbeziehungen
Arten
Kaum zu übersehen: Die Dreispitzige Jungfernrebe (Parthenocissus tricuspidata) verwandelt mit ihren charakteristischen dreilappigen Blättern jede Fassade in ein lebendiges, grünes Kleid. Für den Naturgarten ist dieser Kletterkünstler wertvoll, da er als wichtige Raupenfutterpflanze dient. Unter anderem profitieren der Mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor) und der Gelbe Fleckleibbär (Spilosoma lutea) von ihrem dichten Laub. Wenn du eine ökologisch wertvolle Begrünung suchst, die gleichzeitig Vögeln Schutz bietet, ist diese Rebe eine hervorragende Wahl für dein Grundstück.
Vertikaler Naturschutz: 13,13 m Lebensraum für seltene Nachtfalter.
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Die Blütezeit zwischen Juni und Juli lockt verschiedene Bestäuber an, die den versteckten Nektar nutzen. Von besonderer Bedeutung ist die Pflanze als Kinderstube für Schmetterlinge: Die Raupen des Mittleren Weinschwärmers (Deilephila elpenor) und des Gelben Fleckleibbärs (Spilosoma lutea) nutzen die Blätter als Nahrungsgrundlage. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheiten) von 21,064 mg sind die Samen vergleichsweise schwer, was auf eine Tierverbreitung hindeutet. Im Winter stellen die Beeren eine wichtige Energiequelle für heimische Vogelarten dar.
Die Dreispitzige Jungfernrebe wird ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanzenteile, insbesondere die dunklen Beeren, sind bei Verzehr schwach giftig und können Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
13.128 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Rebe im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in frostfreien Boden.
Wähle einen Standort mit ausreichend Platz für ihre beachtliche Wuchshöhe von genau 13,13 m.
Der Boden sollte nährstoffreich sein; bei Trockenheit ist regelmäßiges Gießen in der Anwachsphase ratsam.
Ein Rückschnitt kann jederzeit erfolgen, um Fenster oder Dachrinnen frei von Bewuchs zu halten.
Da sie verholzt, ist ein stabiler Untergrund ohne Risse im Putz Voraussetzung für die Begrünung.
Die Vermehrung lässt sich einfach über Steckhölzer (unbewurzelte, verholzte Zweigstücke) im Winter durchführen.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) eignet sich hervorragend als Unterpflanzung, da sie den Boden beschattet und ähnliche Standortansprüche im halbschattigen Bereich teilt.
Innerhalb der Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae) gehört die Dreispitzige Jungfernrebe zur Gattung Parthenocissus. Als verholzte Kletterpflanze zeichnet sie sich durch eine beachtliche Blattfläche von 10171,75 mm² aus, was sie zu einem effektiven Schattenspender macht. Ein morphologisches (die äußere Gestalt betreffendes) Merkmal sind die Haftscheiben an den Ranken, die es ihr ermöglichen, selbst an glatten Wänden emporzuwachsen. In unserer Region wird sie primär zur vertikalen Begrünung im Siedlungsraum eingesetzt.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →