Bild folgtKI-generierte IllustrationPedicularis rostratospicata
Auch bekannt als: Fleischrotes Läusekraut
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Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Ähren-Läusekraut (Pedicularis rostratospicata) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen purpurroten, dicht gedrängten Blütenähren, die wie kleine Schnäbel geformt sind, ist es eine markante Erscheinung im Beet. In deinem Garten leistest du mit dieser seltenen Art einen echten Beitrag zum Artenschutz, da sie nach aktuellen Daten der Roten Liste als extrem selten (Status R) eingestuft wird. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bereichert durch ihre späte Blütezeit das ökologische Gefüge. Da sie frische, sonnige Standorte liebt, passt sie hervorragend in eine naturnahe Gestaltung. Hast du schon einen passenden Platz für diese Rarität gefunden?
Alpine Kostbarkeit für den Garten: Seltene Blütenpracht von Juni bis September.
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Obwohl für diese spezifische Art derzeit keine detaillierten Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, ist ihr ökologischer Wert durch die extreme Seltenheit (Rote Liste R) besonders hoch. Jedes Exemplar im Garten fungiert als wertvolle Genreserve für diese bedrohte Pflanze der Hochlagen. In der Natur ist sie fester Bestandteil spezialisierter Lebensgemeinschaften in den Alpen. Durch die lange Blühphase von Juni bis September bietet sie über viele Wochen hinweg eine verlässliche Struktur im Gartenraum. Als einheimische Art fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und unterstützt die natürliche Vielfalt an deinem Standort.
Achte bei der Standortwahl darauf, dass das Ähren-Läusekraut als nicht kindersicher eingestuft ist. Die Pflanze enthält Stoffe, die bei Verzehr unbekömmlich sein können, weshalb sie außerhalb der Reichweite von spielenden Kleinkindern stehen sollte. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht aufgrund der einzigartigen Blütenform nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.26 m
Wähle einen Standort in der vollen Sonne, damit die Pflanze ihre kräftige Blütenfarbe entwickeln kann.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide sowohl Staunässe als auch vollständiges Austrocknen über längere Zeit.
Als Mittelzehrer (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem, nicht übermäßig gedüngtem Gartenboden gut zurecht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, ist sie bestens an unser Klima angepasst und benötigt kaum Winterschutz.
Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter erforderlich, um den Insekten im Garten einen Überwinterungsort zu lassen.
Achte auf einen ungestörten Platz, da die Art empfindlich auf häufiges Umpflanzen reagiert.
Gute Partnerin: Der Alpen-Süßklee (Hedysarum hedysaroides) – beide Arten kommen in natürlichen Gebirgsgesellschaften gemeinsam vor und ergänzen sich optisch hervorragend.
Das Ähren-Läusekraut gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Diese mehrjährige, krautige Pflanze ist im Alpenraum und den angrenzenden Gebirgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Sie bevorzugt alpine Matten und Weiden als natürlichen Lebensraum. Charakteristisch ist die namensgebende Blütenform: Die Oberlippe der Blüte ist in einen markanten, kurzen Schnabel verlängert, was sie innerhalb ihrer Gattung (Pedicularis) unverwechselbar macht.
1 Video zu Ähren-Läusekraut

3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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