Bild folgtKI-generierte IllustrationBombus wurflenii
Auch bekannt als: Bergwaldhummel
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Die Berglandhummel (Bombus wurflenii) fällt dir durch ihren kräftigen, pelzigen Körper und die meist rötlich gefärbte Spitze ihres Hinterleibs auf. In deinem Garten kannst du sie vor allem zwischen März und September beobachten, wenn sie auf Nahrungssuche ist. Da sie polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenfamilien als Nahrungsquelle spezialisiert) ist, besucht sie ein breites Spektrum an Blüten. Besonders häufig siehst du sie an der Großen Braunelle, dem Steppen-Wundklee oder dem Steifhaarigen Löwenzahn. Auch die Berg-Distel und die Kugel-Teufelskralle sind beliebte Anlaufstellen für dieses Insekt. Ihre Nester errichtet die Art meist unterirdisch in verlassenen Mäusegängen oder anderen Hohlräumen im Boden. Als Gärtner kannst du ihr helfen, indem du ungestörte Ecken mit offenem Boden oder Totholz belässt. Das Anpflanzen der Gelben Betonie oder von Zaun-Wicken (Vicia sepium var. sepium) bietet ihr wertvolle Energiequellen. Achte darauf, dass dein Garten vielfältige Strukturen bietet, um dieser Hummel einen sicheren Rückzugsort zu ermöglichen.
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Diese Hummelart ist äußerst friedlich und nutzt ihren Stachel lediglich zur Verteidigung bei direkter Bedrohung. In Deutschland sind alle heimischen Wildbienen gesetzlich geschützt, weshalb man ihren Lebensraum nicht stören sollte. Da sie deutlich größer und behaarter als Wespen ist, besteht kaum Verwechslungsgefahr.
Die Berglandhummel (Bombus wurflenii) ist ein Vertreter der Echten Bienen (Apidae) aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wobei sie kühle Klimate bevorzugt. Die Art nistet vorzugsweise unterirdisch in bereits vorhandenen Hohlräumen wie Kleinsäugerbauten. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch ihre spezielle Kopfform und die charakteristische Färbung der Behaarung.
52 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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