Bild folgtKI-generierte IllustrationPelargonium peltatum
Auch bekannt als: Pelargonium peltatum
Typisch fuer Pelargonium peltatum sind die glänzenden, dickfleischigen Blätter und der hängende Wuchs, der sie an Mauern oder aus Kästen herabgleiten lässt. Als spätblühender Halbstrauch (Pflanze, die an der Basis verholzen kann) bringt sie im August und September Struktur in den Garten. In dieser Zeit, wenn viele Frühblüher bereits Samen bilden, stellt sie einen wichtigen optischen Akzent dar. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu hiesigen Insekten vorliegen, schätze ich sie vor allem für ihre Robustheit und die späte Blühphase. Du kannst mit ihr gezielt sonnige, trockene Plätze begrünen, an denen andere Pflanzen im Hochsommer aufgeben. Hast du schon einen passenden Platz für diesen pflegeleichten Gast gefunden?
Robuster Halbstrauch mit spätem Blütenflor von August bis September.
Pelargonium peltatum bietet von August bis September eine späte Blütezeit. Nach aktuellen Daten sind keine spezifischen Bindungen an heimische Bestäuberarten wie spezialisierte Wildbienen hinterlegt. Ihre ökologische Rolle im Garten liegt vor allem in der Bereitstellung von Struktur und der späten Blühphase im Jahr. Die 12,5 mg schweren Samen (Diasporen) fallen meist in unmittelbarer Nähe der Pflanze zu Boden, können jedoch gelegentlich durch Tiere über kurze Distanzen verschleppt werden. Da sie ein Neophyt (nach 1492 eingeführte Pflanze) ist, dient sie nicht als Raupenfutterpflanze für spezialisierte heimische Schmetterlinge, ergänzt aber das herbstliche Gartenbild.
Die Efeu-Pelargonie wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb im Umgang mit Kindern Vorsicht geboten ist. Bei Hautkontakt mit dem Pflanzensaft können Reizungen auftreten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Licht für die Blütenbildung im Spätsommer benötigt.
Pflanzzeit: Setze sie erst ab Mitte Mai nach den letzten Nachtfrösten ins Freiland.
Boden: Achte auf eine sehr gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunässe im Wurzelbereich zu verhindern.
Wasserbedarf: Gieße regelmäßig, aber lasse das Substrat (Pflanzende) zwischenzeitlich oberflächlich abtrocknen.
Pflanzabstand: Halte etwa 25 cm zu Nachbarpflanzen ein, damit sich die hängenden Triebe ausbreiten können.
Pflege: Entferne regelmäßig verblühte Pflanzenteile, um die Energie in neue Knospen zu lenken.
Überwinterung: Da sie nicht frosthart ist, muss sie vor dem ersten Frost in ein helles, kühles Quartier im Haus umziehen.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist eine heimische Art, die ähnliche Sonnenansprüche hat und das Beet ökologisch aufwertet.
Die Efeu-Pelargonie gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) und zur Gattung Pelargonium. In unseren Breiten wächst sie als nicht verholzter Halbstrauch, der durch seine breitblättrigen, sukkulenten (wasserstauenden) Blätter auffällt. Diese morphologische Anpassung schützt sie vor starker Verdunstung an sonnigen Standorten. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 12,5 mg vergleichsweise schwer, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet, wobei auch eine Tierverbreitung möglich ist. Ursprünglich stammt sie aus klimatisch warmen Regionen und ist daher in Mitteleuropa nicht winterhart.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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